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	<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Svenvwbus</id>
	<title>FabLab Region Nürnberg - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-23T09:16:14Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2861</id>
		<title>ZING 4030</title>
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		<updated>2015-11-04T10:36:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Bearbeiter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = ZING4030.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Epilog&lt;br /&gt;
|Typ = ZING 4030&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gelb&lt;br /&gt;
|KlasseK = gelb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ZING 4030 handelt es sich um einen Lasercutter, damit können verschiedene Materialien mit Hilfe eines Lasers graviert und teilweise geschnitten werden.&lt;br /&gt;
Der Laser hat eine Leistung von 30W und ist für das Auge unsichtbar (Infrarotlicht). Die Bearbeitungsfläche beträgt 406x305 mm².&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Anleitung für die Epilog-Produktreihe des Herstellers [http://www.zing.com Zing] gibt es [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf hier (PDF)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateiformate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter ist über VisiCut angeschlossen. Damit gibt es zwei Wege, um eine Datei zu drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* PDF über AcroRead. Hierbei gilt: Linien mit 0.01mm Breite werden geschnitten, alles andere graviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SVG über Visicut. Die empfohlene Standardeinstellung ist, dass die Linienfarbe bestimmt, ob geschnitten (Rot) graviert, oder (neu!) markiert wird. Wer seine Datei anders aufgebaut hat, kann dies aber auch im VisiCut entsprechend anpassen. Zum Zeichnen in inkscape können damit angenehmere Linienbreiten verwendet werden, die Genauigkeit leidet darunter nicht. Der Laser schneidet entlang der Mitte der Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Materialien ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle ist aus der [http://www.synrad.com/synradinside/pdfs/LaserProcessingGuide_Plastics.pdf Liste des Laserschneider-Herstellers Synrad] entnommen. Zu beachten ist bei dieser Auflistung, dass für einige Materialien die Leistung des ZING 4030 nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Material!!Handelsnamen!!Schneidbarkeit!!Gravierbarkeit!!Sicherheitshinweise!!Im Lab erlaubt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ABS|| ||Schlecht||Schlecht|| ||Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acryl||Plexiglas, PMMA||Sehr Gut||Gut, abhängig von der Materialfarbe|| ||Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|POM||Delrin||Geht so, schmilzt||?|| ||Ja bis 4mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bakelitt|| ||Schlecht||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fluoropolymere||PTFE, Teflon, EFTE||Gut||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Liste von Materialien gibt es bei den Freunden vom FabLab München http://wiki.fablab-muenchen.de/display/WIKI/Lasercutter+Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Der Rest dieses Artikels weiss noch nichts von VisiCut und muss bitte dringend überarbeitet werden!&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Erstelle Dir bereits zu Hause eine Datei mit Deinem Entwurf, den Du lasern willst. Achte dabei darauf dass die Datei schon laserfähig ist und ohne Nachbearbeitung gelasert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ersten Schritte kann Dir auch die [http://wiki.fablab-nuernberg.de/w/Datei:ErstesProjekt.pdf Anleitung &amp;quot;Mein erstes Laserprojekt&amp;quot;] weiterhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benötigte Dateien ===&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Schneiden&#039;&#039;&#039; benötigst Du eine Vektorgrafik in der die zu schneidenden Linien als Pfade vorliegen. Die Stärke/Dicke der Pfade darf dabei 0,01mm nicht überschreiten. Diese Datei wandelst Du am Besten in ein PDF um, achte dabei darauf, dass die Seitengröße der Arbeitsfläche des Lasercutters entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Gravieren&#039;&#039;&#039; eignen sich sowohl Vektor- als auch Rastergrafiken. Wichtig: die gravierte Fläche darf nicht größer als 10x10cm sein - sonst dauert der Prozess zu lange. Andere wollen den Laser auch benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiere Dein Projekt am besten auf einen USB-Stick, den Du mit zum Laser nehmen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfohlene Software ===&lt;br /&gt;
# [[VisiCut]]&lt;br /&gt;
Der Lasercutter wird jetzt über Farben gesteuert. Es werden SVG Dateien benötigt. PDF funktioniert nicht mehr. &lt;br /&gt;
(Bitte hier ergänzen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [http://www.inkscape.org Inkscape]&lt;br /&gt;
Schnittlinienbreite: 0.01 mm, keine Füllungen (führt manchmal auch zu fehlenden Linien!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Neuere Versionen der libcario (über 1.12.2) können dünne Linien nicht korrekt nach PDF übersetzen.&lt;br /&gt;
Falls Linien mit 0.01mm *nicht* geschnitten werden, bitte libcairo auf eine alte Version zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hilft evtl. für Windows: [http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win32/dependencies/cairo_1.10.2-2_win32.zip cairo_1.10.2-2_win32.zip]&lt;br /&gt;
[http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win64/dependencies/cairo_1.10.2-1_win64.zip cairo_1.10.2-1_win64.zip]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fehlerbehebung für Linux: https://build.opensuse.org/package/show/home:jnweiger:fablab &amp;lt;br&amp;gt;(siehe auch https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=77298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian-basierte Systeme (wie z.B. Ubuntu) kann die libcairo-Version mit folgendem Befehl ermittelt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dpkg -s libcairo2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann mit dem Programm CairoVersion die Version der libcairo-Bibliothek ermittelt werden:&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_win32.zip|CairoVersion für Windows]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_linux.zip|CairoVersion für Linux]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_src.zip | Source Code]]&lt;br /&gt;
Einsatz: Entweder den Pfad zur jew. libcairo2 Bibliothek beim Aufruf übergeben oder das Programm in das selbe Verzeichnis kopieren und ausführen. Hilfe gibts über die Kommandozeilenparameter &amp;quot;-h&amp;quot;, &amp;quot;--help&amp;quot; oder &amp;quot;/h&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Treiber ====&lt;br /&gt;
[https://bitbucket.org/hudson/epilog/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitungen ===&lt;br /&gt;
* Der Laser muss eingeschaltet sein (Schalter rechts am Gehäuse)&lt;br /&gt;
* Die Entlüftung muss eingeschaltet sein (Kippschalter am Kontrollkästchen) und hörbar laufen.&lt;br /&gt;
* Der Feuerlöscher muss griffbereit neben dem Gerät stehen&lt;br /&gt;
* Während der Laser läuft, muss &#039;&#039;&#039;IMMER&#039;&#039;&#039; jemand am Gerät stehen und den Prozess beobachten. Und ja, das heisst man kann NICHT nur mal kurz zum Kühlschrank gehen und was zu Trinken holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteliste ===&lt;br /&gt;
Der Andrang am Laser ist meistens groß. Deswegen gibt es eine Warteliste in Form einer Flipchart, die am Laser bereit steht.&lt;br /&gt;
Trage Dich in die Laserliste ein und warte, bis Du an der Reihe bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material einlegen &amp;amp; Laser justieren ===&lt;br /&gt;
* Öffne die Klappe des Lasergeräts und lege Dein Material am besten so ein, dass die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke&#039;&#039;&#039; des Materials in der linken oberen Ecke des Trägergitters liegt.&lt;br /&gt;
* Auf dem Steuerpanel des Lasers gibt es einen Knopf &amp;quot;X/Y Off&amp;quot;. Drücke diesen Knopf, um die mechanische Steuerung des Spiegelschlittens abzuschalten, damit Du den Schlitten von Hand in die richtige Ausgangsposition führen kannst. &lt;br /&gt;
* Dass die mechanische Steuerung aus ist, merkst Du daran, dass im Display des Lasers &amp;quot;X/Y Off&amp;quot; steht und der Schlitten sich ganz leicht von Hand bewegen lässt. &#039;&#039;&#039;Wichtig: Niemals mit Gewalt den Schlitten manuell führen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schau nach, ob Du unterhalb des Spiegelschlittens einen kleinen roten Lichtpunkt (Laserpointer) findest. Wenn nicht, drücke die Taste &amp;quot;Pointer&amp;quot; am Panel des Lasers, um ihn einzuschalten. Dieser rote Punkt ist der &#039;&#039;Ausgangspunkt&#039;&#039; oder &#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;, von dem aus der Laser Dein Projekt abarbeitet. Wenn Du nicht mit Spezialeinstellungen (Center Engraving) arbeitest, ist das die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke des Motivs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Am besten fasst Du den im Schlitten laufenden Gummiriemen an (bitte nicht den Laserkopf, Fingerabdrücke auf der Optik sind ärgerlich und schädlich) und führst den roten Punkt durch &#039;&#039;sanftes&#039;&#039; Ziehen an den Punkt, an dem die linke obere Ecke des Motivs zu liegen kommen soll. In den meisten Fällen ist das auch die linke obere Ecke des Materials.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TIP&#039;&#039;&#039;: Lass 1-2 Millimeter Abstand zum Rand, so dass der rote Punkt &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des Materials liegt. Wenn der Laser zu knapp am Rand entlang fährt, kann es zu Reflektionen am Gitter kommen, die den Rand des Materials verbrennen können.&lt;br /&gt;
* Am vorderen Rand des Schlittens siehst Du eine kleine Feder. Löse diese vorsichtig aus ihrer Verankerung und lass sie auf das Material herunter. Das Ende dieser Feder zeigt Dir den richtigen Fokus-Abstand an: Wenn die Feder die Materialoberfläche gerade eben berührt, ist der Fokus richtig eingestellt.&lt;br /&gt;
* Verwende die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten Tasten auf dem Panel des Lasers, um den Trägertisch richtig einzustellen. Wenn die Feder das Material gerade eben berührt, klappe die Feder wieder zurück in ihre Halterung; ein Magnet hält sie dort fest.&lt;br /&gt;
* Schließe den Deckel des Lasers.&lt;br /&gt;
* Drücke jetzt noch die GO Taste auf dem Panel, um die Einstellungen abzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datei laden und Drucken ===&lt;br /&gt;
Stecke Deinen USB-Stick am Laser-Rechner ein und lade Deine PDF-Datei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter funktioniert im Prinzip wie ein Drucker: Wenn die Datei offen ist, wähle &amp;quot;Datei--&amp;gt;Drucken&amp;quot; und nimm als Drucker den Zing Epilog Laser. Klicke dann auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;, um den Laser für Dein Projekt zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Der Laser wird durch vier Parameter gesteuert:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Power&#039;&#039; - die Laserleistung. Daumenregel: Hohe Leistung für Schnitte und harte Materialien, geringe für Gravuren und weiche Materialien.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Speed&#039;&#039; - die Fahrgeschwindigkeit des Spiegelkopfes. Daumenregel: Hohe Geschwindigkeiten für Gravuren und weiche Materialien, niedrige für Schnitte und hartes Material.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Frequency&#039;&#039; - die Anzahl der Laserpulse pro Sekunde. Frequenzen über 500Hz sind nur für hochauflösende Gravuren auf sehr glatten Materialien sinnvoll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Focus&#039;&#039; - die Höhe des Arbeitstisches, bestimmt die Breite des Strahls beim Auftreffen auf das Material. Diese Einstellung wird nur im &#039;&#039;Color Mapping Mode&#039;&#039; benötigt, für normale Projekte wird der Fokus manuell gesetzt (s.o.) und bleibt während des Laserns unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterscheidet der Laser noch zwischen drei Modi:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vector&#039;&#039; - Schneidemodus, es wird nicht graviert (selbst wenn die Vorlage entsprechende Elemente enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Raster&#039;&#039; - Graviermodus, es wird nicht geschnitten (selbst wenn die Vorlage Linien von 0,01mm enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Combined&#039;&#039; - Schneiden &amp;amp; Gravieren, alle Elemente der Vorlage werden verarbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch Spezialeinstellungen für&lt;br /&gt;
* 3D-Gravieren&lt;br /&gt;
* Stempel-Gravur&lt;br /&gt;
* Color-Mapping&lt;br /&gt;
* Center-Engraving&lt;br /&gt;
Dazu gibt die [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf Anleitung] gute Tips. &#039;&#039;&#039;Für normale Schnitt- und Gravurprojekte sollten diese Einstellungen deaktiviert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Dir die richtigen Einstellungen für Dein Projekt aus. &#039;&#039;&#039;Für die meisten möglichen Materialien gibt es bereits bewährte Einstellungskombinationen, die Du nur noch auswählen musst.&#039;&#039;&#039; Dazu öffnest Du den Reiter &amp;quot;Advanced&amp;quot; im Einstellunsdialog des Druckertreibers für den Laser, wählst das passende Material aus der Liste aus und klickst auf &#039;&#039;LOAD&#039;&#039;. Die geladenen Einstellungen findest Du dann im Reiter &amp;quot;General&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Einstellungen für Dein Projekt passen, kannst Du mit einem kleinen Stück Restmaterial einen Test machen, oder Du fragst jemanden, der sich schon gut mit dem Gerät auskennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Action ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Einstellungen passen:&lt;br /&gt;
* klicke auf &amp;quot;OK&amp;quot;, um den Einstellungsdialog zu schließen&lt;br /&gt;
* dann auf &amp;quot;Drucken&amp;quot;, um Dein Projekt mit diesen Einstellungen zum Laser zu schicken. Nicht wundern: Der Laser läuft noch nicht los.&lt;br /&gt;
* Der Name Deiner Datei sollte jetzt im Display des Lasers erscheinen. &lt;br /&gt;
** Wenn das nicht der Fall ist, drücke die &amp;quot;Job&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers, und ggf. die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten-Tasten, um den richtigen Druckjob auszusuchen.&lt;br /&gt;
* Jetzt noch die &amp;quot;GO&amp;quot; Taste auf dem Panel des Lasers drücken - &#039;&#039;&#039;der Laser läuft los&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn der Laser läuft...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beobachte genau, ob der Laser den Job richtig ausführt.&lt;br /&gt;
* Wenn Du Probleme erkennst, drücke die &amp;quot;STOP&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Das Projekt wird dadurch angehalten, aber nicht gelöscht. Du kannst es mit der &amp;quot;GO&amp;quot;-Taste fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Wenn sich die Probleme nicht beseitigen lassen, drücke die &amp;quot;RESET&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Dadurch wird das Projekt abgebrochen. Verändere Dein Projekt, lade die Daten neu und versuche es nochmal. Trage Dich dazu bitte neu in die Liste ein und lass andere in der Zwischenzeit am Laser arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitung ==&lt;br /&gt;
Öffne den Deckel des Lasers und sieh nach, ob alle Teile ganz durch geschnitten sind. &lt;br /&gt;
* Wenn ja, nimm die Teile aus dem Laser.&lt;br /&gt;
* Wenn nicht, &#039;&#039;&#039;lass das Werkstück genau wo es war&#039;&#039;&#039;, schließe den Deckel wieder und starte den Job neu, und zwar &#039;&#039;&#039;als reinen Vector-Job&#039;&#039;&#039; (also nur den Schneide-Anteil), damit gravierte Motivteile nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschnittene Holzteile werden von der Hitze des Lasers oft braune oder schwarze Ränder haben. Diese kannst Du mit etwas Schmirgelpapier aber leicht säubern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr kleine Teile können beim Herausnehmen leicht durch das Gitter ins Innere des Arbeitstisches fallen. In diesem Fall kannst Du den ganzen Arbeitstisch durch vorsichtiges Ziehen nach vorne und oben aus dem Lasergehäuse nehmen und mit den kleinen grünen Rändelschrauben den Tisch öffnen, um die benötigten Teile heraus zu nehmen. Nimm bitte auch alle anderen, nicht mehr gebrauchten Teile aus dem Tisch und wirf sie weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maschine abschalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufräumen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Hier sind ein paar Beispielprojekte verlinkt, die auf dem Zing 4030 hergestellt werden können:&lt;br /&gt;
* [[Spiro]] - ein Werk-/Spielzeug um faszinierende Muster zu malen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips &amp;amp; Tricks ==&lt;br /&gt;
=== Brennpeter ===&lt;br /&gt;
==== Einfach ====&lt;br /&gt;
Man kann den Schneidemodus des Lasers etwas zweckentfremden, um Holz zu beschriften oder sehr einfache Zeichnungen einzubrennen, wie man es von Pyrographen (&amp;quot;Brennpeter&amp;quot;) kennt.&lt;br /&gt;
Dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
* Das Projekt wird ein reines Schnittprojekt (Typ: Vector).&lt;br /&gt;
* Alle Linien müssen mit 0,01mm oder dünner angelegt sein. Die eigentliche Linienbreite wird später am Laser eingestellt, s.u.&lt;br /&gt;
* Dünne/kleine Texte (bis ca 20pt) können als einfache Linie angelegt werden, für größere Buchstaben empfiehlt sich die Outline:&lt;br /&gt;
** Text normal anlegen, am besten mit Schriftschnitt Fett/Bold.&lt;br /&gt;
** Text mit Umrisslinie versehen (ebenfalls 0,01mm)&lt;br /&gt;
** Textfüllung löschen&lt;br /&gt;
* Zeichnungen sind auch möglich, auch hier müssen die Linien 0,01mm oder dünner sein. &lt;br /&gt;
* Beim Drucken wird das Projekt als reines Vector-Projekt behandelt. &lt;br /&gt;
* Der Laser läuft mit sehr geringer Leistung. Gute Einstellungen für Holz sind:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Power: 10%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Speed: 100%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Um keine haarfeine Schnittlinie, sondern eine breitere Brandgravur zu bekommen, rückt das Werkstück bewusst etwas &#039;&#039;&#039;aus dem Fokus&#039;&#039;&#039; des Lasers heraus. Dazu stellt man den Fokus wie gewohnt mit der Feder ein (s.o.), fährt den Tisch danach aber ca. 1cm nach unten. Die entstehende Linie ist dann etwa 1,5mm dick. Die Linienstärke lässt sich auch regulieren: je höher der Tisch steht, um so feiner (und tiefer) wird die Gravur, je weiter unten er steht, desto breiter (und flacher) wird die Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brennpeter mit Color Mapping ====&lt;br /&gt;
Noch ausgefeiltere Ergebnisse kann man erzielen, indem man die oben beschriebene Technik mit dem &#039;&#039;Color-Mapping&#039;&#039;-Modus des Lasers kombiniert. Damit kann man dann unterschiedliche Linienstärken im gleichen Motiv erzeugen, ähnlich wie es mit unterschiedlich breiten Brennspitzen am Pyrograph möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Color-Mapping-Mode erlaubt es, den Arbeitstisch um +5 bis -5mm um den eingestellten Fokuspunkt herum zu justieren. Die Einstellung erfolgt in 1/100 Millimeter, so dass für den Fokus Werte von +500 bis -500 einstellbar sind. Dabei gibt der Wert die Entfernung zwischen Fokuspunkt und Materialoberfläche an. Negative Fokuswerte heben deshalb den Tisch nach oben an, positive senken ihn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Motiv vorbereiten =====&lt;br /&gt;
Die Technik erfordert ein wenig Umdenken bei der Motivvorbereitung: Breitere Linien dürfen jetzt ebenfalls nur noch 0,01mm breit sein (sonst würden sie nicht als Vektor erkannt sondern klassisch graviert); dafür müssen sie eine andere Farbe bekommen. Eine Möglichkeit ist, das Motiv klassich einfarbig anzulegen (also mit verschiedenen Linienstärken), dann alle Linien der gleichen Stärke mit derselben Farbe einzufärben, und anschließend &#039;&#039;alle&#039;&#039; Linien auf 0,01mm Breite einzustellen.&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, mit den reinen Grundfarben zu arbeiten. Diese lassen sich später im Lasertreiber leicht einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Laser- &amp;amp; Treibereinstellungen =====&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum einfachen Brennpeter-Verfahren muss der Laser für diesen Fall etwas sorgfältiger eingestellt werden:&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;&#039;Fokuspunkt&#039;&#039;&#039; sollte genau &#039;&#039;&#039;1,5cm&#039;&#039;&#039; nach unten verlagert werden. Das kann man mit dem Zollstock machen, oder indem man ein 1,5cm dickes Holzklötzchen auf die Oberfläche legt und daran den Fokuspunkt einstellt.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039; sollte höchstens &#039;&#039;&#039;500dpi&#039;&#039;&#039; betragen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Speed&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;100%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;30%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039; sollte um die &#039;&#039;&#039;1000&#039;&#039;&#039; liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließen wird der Color-Mapping-Modus im Treiber aktiviert. Jeder verwendeten Farbe (der Farbwert muss &#039;&#039;exakt&#039;&#039;&#039; übereinstimmen) kann hier eine eigene Treibereinstellung zugewiesen werden. Der einzige Parameter, der tatsächlich verändert werden muss, ist aber der &#039;&#039;Fokus&#039;&#039;, alle anderen Werte bleiben gleich und werden auf die Grundwerte (s.o.) eingestellt. Die Farbe für die dünnsten Linien (ca. 0,5mm breit) erhält den Fokuswert &#039;&#039;-500&#039;&#039;, breitere Linien höhere Werte. Weniger als 2mm (200 Fokus-Punkte) Differenz ist meistens nicht sinnvoll. Ganz gute Ergebnisse bekommt man mit fünf Linienstärken (-500, -250, 0, +250, +500). Die breiteste Linie wird dabei etwa 3-4mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefgravieren (3D Engraving) ===&lt;br /&gt;
Normale Gravuren haben einen einheitlichen Materialabtrag - lediglich die Dichte der abgetragenen Punkte variiert - und sind damit weitgehend flach. In manchen Materialien (insbesondere in dickem Acryl) sind aber auch dreidimensionale Gravuren möglich. Hierbei werden die Farbschattierungen des Motivs nicht nur in Punktmuster umgesetzt, die Punkte werden auch unterschiedlich tief ins Material eingebrannt. Das Ergebnis sind tiefe, canyonartige Einschnitte ins Material, die je nach Lichteinfall sehr effektvoll aussehen. Acryl kann man z.B. mit LEDs von der Seite beleuchten, um das Motiv besonders hervor zu heben. Aber auch in Holz kann man interessante Motive erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Technik bietet der Treiber im Reiter &#039;&#039;Advanced&#039;&#039; den &#039;&#039;&#039;3D&#039;&#039;&#039; Modus für Engraving an. Die Herausforderung besteht in der Wahl der richtigen Parameter, damit das Motiv die volle Materialstärke ausnutzt (aber nicht durchbrennt) und möglichst detailliert abgebildet wird. Dabei spielen die Power, Frequenz und der Dithering-Algorithmus zusammen. Höhere Frequenzen bringen glattere Kanten, geben aber auch mehr Energie pro Fläche ab; wenn die Frequenz steigt, sollte die Power entsprechend sinken, um ein Durchbrennen zu vermeiden. Je nach Dithering-Algorithmus werden zudem die Punkte regelmäßiger oder zufälliger verteilt. Für 3D-Engraving empfehlen sich eher die ungleichmäßigen (Jarvis, Stucki), um ungewollte sichtbare Kanten und Kleinstrukturen im Motiv zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Erfahrungswerte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Acryl 5mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 100%&lt;br /&gt;
* Speed: 20%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sperrholz 4mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 70%&lt;br /&gt;
* Speed: 100%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidbare Materialien: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ACHTUNG ACHTUNG ACHTNG&lt;br /&gt;
* Folgende Materialien Erst Erfragen, ob geschnitten werden darf!&lt;br /&gt;
* Diese Liste wurde mit besten Wissen und Gewissen erstellt, was nicht heisst daß diese Liste richtig ist !!!!!!!!!!!!!!!!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Holz (bis ca. 6mm Dicke)&lt;br /&gt;
    Papier&lt;br /&gt;
    Karton/Pappe&lt;br /&gt;
    Acryl/Plexiglas (bis ca. 6mm Dicke) bzw. PMMA (Polymethylmethacrylat)&lt;br /&gt;
    Moosgummi&lt;br /&gt;
    Stoffe&lt;br /&gt;
    Leder&lt;br /&gt;
    Linoleum&lt;br /&gt;
    Schellack (muß noch getestet werden)&lt;br /&gt;
    Pertinax&lt;br /&gt;
    Bakelit (müßte noch bestätigt werden)&lt;br /&gt;
    Schleifpapier (von der Rückseite her)&lt;br /&gt;
    Elfenbein / Horn&lt;br /&gt;
    Seide&lt;br /&gt;
    Delrin (POM, acetal)&lt;br /&gt;
    Kapton tape (Polyimide)&lt;br /&gt;
    Mylar (polyester)&lt;br /&gt;
    PETG (polyethylene terephthalate glycol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gravierbar sind dieselben Materialien plus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    lackierte Metalle&lt;br /&gt;
    Edelstahl (mit speziellem Sprüh-Lack)&lt;br /&gt;
    eloxiertes Alu&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Stein (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Marmor (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Gips&lt;br /&gt;
    [http://wiki.fablab-muenchen.de/display/WIKI/Fleece+lasern+bzw.+gravieren Fleece - siehe Fleece lasern bzw. gravieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall dürfen geschnitten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PVC/Vinyl, Neopren und sämtliche andere chlorhaltigen Stoffe! Entwickelt giftige Dämpfe! Außerdem geht die Maschine kaputt.&lt;br /&gt;
    hoch entzündliche/explosive Materialien (versteht sich von selbst)&lt;br /&gt;
    ABS (acrylonitrile butadiene styrene) - stinkt gewaltig und erzeugt giftige Gase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert nicht gut, besser nicht verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Polykarbonat (PC, Lexan) – schlechter Schnitt, verfärbt sich, fängt Feuer&lt;br /&gt;
    High density polyethylene (HDPE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Polypropylene (PP) – schmilzt (dünne Folien bis 1mm OK)&lt;br /&gt;
    Polystyrol (PS) – schmilzt (dünne Platten OK)&lt;br /&gt;
    Polyethylene (PE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Styrodur – schmilzt&lt;br /&gt;
    Nylon – schmilzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien die unser Laser nicht schneiden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Metalle aller Art&lt;br /&gt;
    Kohlefaser&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Fiberglas&lt;br /&gt;
    Platinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lasercutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2860</id>
		<title>ZING 4030</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2860"/>
		<updated>2015-11-04T10:32:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Schneidbare Materialien: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = ZING4030.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Epilog&lt;br /&gt;
|Typ = ZING 4030&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gelb&lt;br /&gt;
|KlasseK = gelb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ZING 4030 handelt es sich um einen Lasercutter, damit können verschiedene Materialien mit Hilfe eines Lasers graviert und teilweise geschnitten werden.&lt;br /&gt;
Der Laser hat eine Leistung von 30W und ist für das Auge unsichtbar (Infrarotlicht). Die Bearbeitungsfläche beträgt 406x305 mm².&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Anleitung für die Epilog-Produktreihe des Herstellers [http://www.zing.com Zing] gibt es [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf hier (PDF)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateiformate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter ist über VisiCut angeschlossen. Damit gibt es zwei Wege, um eine Datei zu drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* PDF über AcroRead. Hierbei gilt: Linien mit 0.01mm Breite werden geschnitten, alles andere graviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SVG über Visicut. Die empfohlene Standardeinstellung ist, dass die Linienfarbe bestimmt, ob geschnitten (Rot) graviert, oder (neu!) markiert wird. Wer seine Datei anders aufgebaut hat, kann dies aber auch im VisiCut entsprechend anpassen. Zum Zeichnen in inkscape können damit angenehmere Linienbreiten verwendet werden, die Genauigkeit leidet darunter nicht. Der Laser schneidet entlang der Mitte der Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Materialien ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle ist aus der [http://www.synrad.com/synradinside/pdfs/LaserProcessingGuide_Plastics.pdf Liste des Laserschneider-Herstellers Synrad] entnommen. Zu beachten ist bei dieser Auflistung, dass für einige Materialien die Leistung des ZING 4030 nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Material!!Handelsnamen!!Schneidbarkeit!!Gravierbarkeit!!Sicherheitshinweise!!Im Lab erlaubt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ABS|| ||Schlecht||Schlecht|| ||Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acryl||Plexiglas, PMMA||Sehr Gut||Gut, abhängig von der Materialfarbe|| ||Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|POM||Delrin||Geht so, schmilzt||?|| ||Ja bis 4mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bakelitt|| ||Schlecht||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fluoropolymere||PTFE, Teflon, EFTE||Gut||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Liste von Materialien gibt es bei den Freunden vom FabLab München http://wiki.fablab-muenchen.de/display/WIKI/Lasercutter+Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Der Rest dieses Artikels weiss noch nichts von VisiCut und muss bitte dringend überarbeitet werden!&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Erstelle Dir bereits zu Hause eine Datei mit Deinem Entwurf, den Du lasern willst. Achte dabei darauf dass die Datei schon laserfähig ist und ohne Nachbearbeitung gelasert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ersten Schritte kann Dir auch die [http://wiki.fablab-nuernberg.de/w/Datei:ErstesProjekt.pdf Anleitung &amp;quot;Mein erstes Laserprojekt&amp;quot;] weiterhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benötigte Dateien ===&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Schneiden&#039;&#039;&#039; benötigst Du eine Vektorgrafik in der die zu schneidenden Linien als Pfade vorliegen. Die Stärke/Dicke der Pfade darf dabei 0,01mm nicht überschreiten. Diese Datei wandelst Du am Besten in ein PDF um, achte dabei darauf, dass die Seitengröße der Arbeitsfläche des Lasercutters entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Gravieren&#039;&#039;&#039; eignen sich sowohl Vektor- als auch Rastergrafiken. Wichtig: die gravierte Fläche darf nicht größer als 10x10cm sein - sonst dauert der Prozess zu lange. Andere wollen den Laser auch benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiere Dein Projekt am besten auf einen USB-Stick, den Du mit zum Laser nehmen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfohlene Software ===&lt;br /&gt;
# [[VisiCut]]&lt;br /&gt;
Der Lasercutter wird jetzt über Farben gesteuert. Es werden SVG Dateien benötigt. PDF funktioniert nicht mehr. &lt;br /&gt;
(Bitte hier ergänzen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [http://www.inkscape.org Inkscape]&lt;br /&gt;
Schnittlinienbreite: 0.01 mm, keine Füllungen (führt manchmal auch zu fehlenden Linien!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Neuere Versionen der libcario (über 1.12.2) können dünne Linien nicht korrekt nach PDF übersetzen.&lt;br /&gt;
Falls Linien mit 0.01mm *nicht* geschnitten werden, bitte libcairo auf eine alte Version zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hilft evtl. für Windows: [http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win32/dependencies/cairo_1.10.2-2_win32.zip cairo_1.10.2-2_win32.zip]&lt;br /&gt;
[http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win64/dependencies/cairo_1.10.2-1_win64.zip cairo_1.10.2-1_win64.zip]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fehlerbehebung für Linux: https://build.opensuse.org/package/show/home:jnweiger:fablab &amp;lt;br&amp;gt;(siehe auch https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=77298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian-basierte Systeme (wie z.B. Ubuntu) kann die libcairo-Version mit folgendem Befehl ermittelt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dpkg -s libcairo2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann mit dem Programm CairoVersion die Version der libcairo-Bibliothek ermittelt werden:&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_win32.zip|CairoVersion für Windows]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_linux.zip|CairoVersion für Linux]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_src.zip | Source Code]]&lt;br /&gt;
Einsatz: Entweder den Pfad zur jew. libcairo2 Bibliothek beim Aufruf übergeben oder das Programm in das selbe Verzeichnis kopieren und ausführen. Hilfe gibts über die Kommandozeilenparameter &amp;quot;-h&amp;quot;, &amp;quot;--help&amp;quot; oder &amp;quot;/h&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Treiber ====&lt;br /&gt;
[https://bitbucket.org/hudson/epilog/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitungen ===&lt;br /&gt;
* Der Laser muss eingeschaltet sein (Schalter rechts am Gehäuse)&lt;br /&gt;
* Die Entlüftung muss eingeschaltet sein (Kippschalter am Kontrollkästchen) und hörbar laufen.&lt;br /&gt;
* Der Feuerlöscher muss griffbereit neben dem Gerät stehen&lt;br /&gt;
* Während der Laser läuft, muss &#039;&#039;&#039;IMMER&#039;&#039;&#039; jemand am Gerät stehen und den Prozess beobachten. Und ja, das heisst man kann NICHT nur mal kurz zum Kühlschrank gehen und was zu Trinken holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteliste ===&lt;br /&gt;
Der Andrang am Laser ist meistens groß. Deswegen gibt es eine Warteliste in Form einer Flipchart, die am Laser bereit steht.&lt;br /&gt;
Trage Dich in die Laserliste ein und warte, bis Du an der Reihe bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material einlegen &amp;amp; Laser justieren ===&lt;br /&gt;
* Öffne die Klappe des Lasergeräts und lege Dein Material am besten so ein, dass die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke&#039;&#039;&#039; des Materials in der linken oberen Ecke des Trägergitters liegt.&lt;br /&gt;
* Auf dem Steuerpanel des Lasers gibt es einen Knopf &amp;quot;X/Y Off&amp;quot;. Drücke diesen Knopf, um die mechanische Steuerung des Spiegelschlittens abzuschalten, damit Du den Schlitten von Hand in die richtige Ausgangsposition führen kannst. &lt;br /&gt;
* Dass die mechanische Steuerung aus ist, merkst Du daran, dass im Display des Lasers &amp;quot;X/Y Off&amp;quot; steht und der Schlitten sich ganz leicht von Hand bewegen lässt. &#039;&#039;&#039;Wichtig: Niemals mit Gewalt den Schlitten manuell führen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schau nach, ob Du unterhalb des Spiegelschlittens einen kleinen roten Lichtpunkt (Laserpointer) findest. Wenn nicht, drücke die Taste &amp;quot;Pointer&amp;quot; am Panel des Lasers, um ihn einzuschalten. Dieser rote Punkt ist der &#039;&#039;Ausgangspunkt&#039;&#039; oder &#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;, von dem aus der Laser Dein Projekt abarbeitet. Wenn Du nicht mit Spezialeinstellungen (Center Engraving) arbeitest, ist das die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke des Motivs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Am besten fasst Du den im Schlitten laufenden Gummiriemen an (bitte nicht den Laserkopf, Fingerabdrücke auf der Optik sind ärgerlich und schädlich) und führst den roten Punkt durch &#039;&#039;sanftes&#039;&#039; Ziehen an den Punkt, an dem die linke obere Ecke des Motivs zu liegen kommen soll. In den meisten Fällen ist das auch die linke obere Ecke des Materials.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TIP&#039;&#039;&#039;: Lass 1-2 Millimeter Abstand zum Rand, so dass der rote Punkt &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des Materials liegt. Wenn der Laser zu knapp am Rand entlang fährt, kann es zu Reflektionen am Gitter kommen, die den Rand des Materials verbrennen können.&lt;br /&gt;
* Am vorderen Rand des Schlittens siehst Du eine kleine Feder. Löse diese vorsichtig aus ihrer Verankerung und lass sie auf das Material herunter. Das Ende dieser Feder zeigt Dir den richtigen Fokus-Abstand an: Wenn die Feder die Materialoberfläche gerade eben berührt, ist der Fokus richtig eingestellt.&lt;br /&gt;
* Verwende die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten Tasten auf dem Panel des Lasers, um den Trägertisch richtig einzustellen. Wenn die Feder das Material gerade eben berührt, klappe die Feder wieder zurück in ihre Halterung; ein Magnet hält sie dort fest.&lt;br /&gt;
* Schließe den Deckel des Lasers.&lt;br /&gt;
* Drücke jetzt noch die GO Taste auf dem Panel, um die Einstellungen abzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datei laden und Drucken ===&lt;br /&gt;
Stecke Deinen USB-Stick am Laser-Rechner ein und lade Deine PDF-Datei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter funktioniert im Prinzip wie ein Drucker: Wenn die Datei offen ist, wähle &amp;quot;Datei--&amp;gt;Drucken&amp;quot; und nimm als Drucker den Zing Epilog Laser. Klicke dann auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;, um den Laser für Dein Projekt zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Der Laser wird durch vier Parameter gesteuert:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Power&#039;&#039; - die Laserleistung. Daumenregel: Hohe Leistung für Schnitte und harte Materialien, geringe für Gravuren und weiche Materialien.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Speed&#039;&#039; - die Fahrgeschwindigkeit des Spiegelkopfes. Daumenregel: Hohe Geschwindigkeiten für Gravuren und weiche Materialien, niedrige für Schnitte und hartes Material.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Frequency&#039;&#039; - die Anzahl der Laserpulse pro Sekunde. Frequenzen über 500Hz sind nur für hochauflösende Gravuren auf sehr glatten Materialien sinnvoll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Focus&#039;&#039; - die Höhe des Arbeitstisches, bestimmt die Breite des Strahls beim Auftreffen auf das Material. Diese Einstellung wird nur im &#039;&#039;Color Mapping Mode&#039;&#039; benötigt, für normale Projekte wird der Fokus manuell gesetzt (s.o.) und bleibt während des Laserns unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterscheidet der Laser noch zwischen drei Modi:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vector&#039;&#039; - Schneidemodus, es wird nicht graviert (selbst wenn die Vorlage entsprechende Elemente enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Raster&#039;&#039; - Graviermodus, es wird nicht geschnitten (selbst wenn die Vorlage Linien von 0,01mm enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Combined&#039;&#039; - Schneiden &amp;amp; Gravieren, alle Elemente der Vorlage werden verarbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch Spezialeinstellungen für&lt;br /&gt;
* 3D-Gravieren&lt;br /&gt;
* Stempel-Gravur&lt;br /&gt;
* Color-Mapping&lt;br /&gt;
* Center-Engraving&lt;br /&gt;
Dazu gibt die [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf Anleitung] gute Tips. &#039;&#039;&#039;Für normale Schnitt- und Gravurprojekte sollten diese Einstellungen deaktiviert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Dir die richtigen Einstellungen für Dein Projekt aus. &#039;&#039;&#039;Für die meisten möglichen Materialien gibt es bereits bewährte Einstellungskombinationen, die Du nur noch auswählen musst.&#039;&#039;&#039; Dazu öffnest Du den Reiter &amp;quot;Advanced&amp;quot; im Einstellunsdialog des Druckertreibers für den Laser, wählst das passende Material aus der Liste aus und klickst auf &#039;&#039;LOAD&#039;&#039;. Die geladenen Einstellungen findest Du dann im Reiter &amp;quot;General&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Einstellungen für Dein Projekt passen, kannst Du mit einem kleinen Stück Restmaterial einen Test machen, oder Du fragst jemanden, der sich schon gut mit dem Gerät auskennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Action ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Einstellungen passen:&lt;br /&gt;
* klicke auf &amp;quot;OK&amp;quot;, um den Einstellungsdialog zu schließen&lt;br /&gt;
* dann auf &amp;quot;Drucken&amp;quot;, um Dein Projekt mit diesen Einstellungen zum Laser zu schicken. Nicht wundern: Der Laser läuft noch nicht los.&lt;br /&gt;
* Der Name Deiner Datei sollte jetzt im Display des Lasers erscheinen. &lt;br /&gt;
** Wenn das nicht der Fall ist, drücke die &amp;quot;Job&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers, und ggf. die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten-Tasten, um den richtigen Druckjob auszusuchen.&lt;br /&gt;
* Jetzt noch die &amp;quot;GO&amp;quot; Taste auf dem Panel des Lasers drücken - &#039;&#039;&#039;der Laser läuft los&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn der Laser läuft...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beobachte genau, ob der Laser den Job richtig ausführt.&lt;br /&gt;
* Wenn Du Probleme erkennst, drücke die &amp;quot;STOP&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Das Projekt wird dadurch angehalten, aber nicht gelöscht. Du kannst es mit der &amp;quot;GO&amp;quot;-Taste fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Wenn sich die Probleme nicht beseitigen lassen, drücke die &amp;quot;RESET&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Dadurch wird das Projekt abgebrochen. Verändere Dein Projekt, lade die Daten neu und versuche es nochmal. Trage Dich dazu bitte neu in die Liste ein und lass andere in der Zwischenzeit am Laser arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitung ==&lt;br /&gt;
Öffne den Deckel des Lasers und sieh nach, ob alle Teile ganz durch geschnitten sind. &lt;br /&gt;
* Wenn ja, nimm die Teile aus dem Laser.&lt;br /&gt;
* Wenn nicht, &#039;&#039;&#039;lass das Werkstück genau wo es war&#039;&#039;&#039;, schließe den Deckel wieder und starte den Job neu, und zwar &#039;&#039;&#039;als reinen Vector-Job&#039;&#039;&#039; (also nur den Schneide-Anteil), damit gravierte Motivteile nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschnittene Holzteile werden von der Hitze des Lasers oft braune oder schwarze Ränder haben. Diese kannst Du mit etwas Schmirgelpapier aber leicht säubern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr kleine Teile können beim Herausnehmen leicht durch das Gitter ins Innere des Arbeitstisches fallen. In diesem Fall kannst Du den ganzen Arbeitstisch durch vorsichtiges Ziehen nach vorne und oben aus dem Lasergehäuse nehmen und mit den kleinen grünen Rändelschrauben den Tisch öffnen, um die benötigten Teile heraus zu nehmen. Nimm bitte auch alle anderen, nicht mehr gebrauchten Teile aus dem Tisch und wirf sie weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maschine abschalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufräumen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Hier sind ein paar Beispielprojekte verlinkt, die auf dem Zing 4030 hergestellt werden können:&lt;br /&gt;
* [[Spiro]] - ein Werk-/Spielzeug um faszinierende Muster zu malen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips &amp;amp; Tricks ==&lt;br /&gt;
=== Brennpeter ===&lt;br /&gt;
==== Einfach ====&lt;br /&gt;
Man kann den Schneidemodus des Lasers etwas zweckentfremden, um Holz zu beschriften oder sehr einfache Zeichnungen einzubrennen, wie man es von Pyrographen (&amp;quot;Brennpeter&amp;quot;) kennt.&lt;br /&gt;
Dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
* Das Projekt wird ein reines Schnittprojekt (Typ: Vector).&lt;br /&gt;
* Alle Linien müssen mit 0,01mm oder dünner angelegt sein. Die eigentliche Linienbreite wird später am Laser eingestellt, s.u.&lt;br /&gt;
* Dünne/kleine Texte (bis ca 20pt) können als einfache Linie angelegt werden, für größere Buchstaben empfiehlt sich die Outline:&lt;br /&gt;
** Text normal anlegen, am besten mit Schriftschnitt Fett/Bold.&lt;br /&gt;
** Text mit Umrisslinie versehen (ebenfalls 0,01mm)&lt;br /&gt;
** Textfüllung löschen&lt;br /&gt;
* Zeichnungen sind auch möglich, auch hier müssen die Linien 0,01mm oder dünner sein. &lt;br /&gt;
* Beim Drucken wird das Projekt als reines Vector-Projekt behandelt. &lt;br /&gt;
* Der Laser läuft mit sehr geringer Leistung. Gute Einstellungen für Holz sind:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Power: 10%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Speed: 100%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Um keine haarfeine Schnittlinie, sondern eine breitere Brandgravur zu bekommen, rückt das Werkstück bewusst etwas &#039;&#039;&#039;aus dem Fokus&#039;&#039;&#039; des Lasers heraus. Dazu stellt man den Fokus wie gewohnt mit der Feder ein (s.o.), fährt den Tisch danach aber ca. 1cm nach unten. Die entstehende Linie ist dann etwa 1,5mm dick. Die Linienstärke lässt sich auch regulieren: je höher der Tisch steht, um so feiner (und tiefer) wird die Gravur, je weiter unten er steht, desto breiter (und flacher) wird die Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brennpeter mit Color Mapping ====&lt;br /&gt;
Noch ausgefeiltere Ergebnisse kann man erzielen, indem man die oben beschriebene Technik mit dem &#039;&#039;Color-Mapping&#039;&#039;-Modus des Lasers kombiniert. Damit kann man dann unterschiedliche Linienstärken im gleichen Motiv erzeugen, ähnlich wie es mit unterschiedlich breiten Brennspitzen am Pyrograph möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Color-Mapping-Mode erlaubt es, den Arbeitstisch um +5 bis -5mm um den eingestellten Fokuspunkt herum zu justieren. Die Einstellung erfolgt in 1/100 Millimeter, so dass für den Fokus Werte von +500 bis -500 einstellbar sind. Dabei gibt der Wert die Entfernung zwischen Fokuspunkt und Materialoberfläche an. Negative Fokuswerte heben deshalb den Tisch nach oben an, positive senken ihn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Motiv vorbereiten =====&lt;br /&gt;
Die Technik erfordert ein wenig Umdenken bei der Motivvorbereitung: Breitere Linien dürfen jetzt ebenfalls nur noch 0,01mm breit sein (sonst würden sie nicht als Vektor erkannt sondern klassisch graviert); dafür müssen sie eine andere Farbe bekommen. Eine Möglichkeit ist, das Motiv klassich einfarbig anzulegen (also mit verschiedenen Linienstärken), dann alle Linien der gleichen Stärke mit derselben Farbe einzufärben, und anschließend &#039;&#039;alle&#039;&#039; Linien auf 0,01mm Breite einzustellen.&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, mit den reinen Grundfarben zu arbeiten. Diese lassen sich später im Lasertreiber leicht einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Laser- &amp;amp; Treibereinstellungen =====&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum einfachen Brennpeter-Verfahren muss der Laser für diesen Fall etwas sorgfältiger eingestellt werden:&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;&#039;Fokuspunkt&#039;&#039;&#039; sollte genau &#039;&#039;&#039;1,5cm&#039;&#039;&#039; nach unten verlagert werden. Das kann man mit dem Zollstock machen, oder indem man ein 1,5cm dickes Holzklötzchen auf die Oberfläche legt und daran den Fokuspunkt einstellt.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039; sollte höchstens &#039;&#039;&#039;500dpi&#039;&#039;&#039; betragen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Speed&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;100%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;30%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039; sollte um die &#039;&#039;&#039;1000&#039;&#039;&#039; liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließen wird der Color-Mapping-Modus im Treiber aktiviert. Jeder verwendeten Farbe (der Farbwert muss &#039;&#039;exakt&#039;&#039;&#039; übereinstimmen) kann hier eine eigene Treibereinstellung zugewiesen werden. Der einzige Parameter, der tatsächlich verändert werden muss, ist aber der &#039;&#039;Fokus&#039;&#039;, alle anderen Werte bleiben gleich und werden auf die Grundwerte (s.o.) eingestellt. Die Farbe für die dünnsten Linien (ca. 0,5mm breit) erhält den Fokuswert &#039;&#039;-500&#039;&#039;, breitere Linien höhere Werte. Weniger als 2mm (200 Fokus-Punkte) Differenz ist meistens nicht sinnvoll. Ganz gute Ergebnisse bekommt man mit fünf Linienstärken (-500, -250, 0, +250, +500). Die breiteste Linie wird dabei etwa 3-4mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefgravieren (3D Engraving) ===&lt;br /&gt;
Normale Gravuren haben einen einheitlichen Materialabtrag - lediglich die Dichte der abgetragenen Punkte variiert - und sind damit weitgehend flach. In manchen Materialien (insbesondere in dickem Acryl) sind aber auch dreidimensionale Gravuren möglich. Hierbei werden die Farbschattierungen des Motivs nicht nur in Punktmuster umgesetzt, die Punkte werden auch unterschiedlich tief ins Material eingebrannt. Das Ergebnis sind tiefe, canyonartige Einschnitte ins Material, die je nach Lichteinfall sehr effektvoll aussehen. Acryl kann man z.B. mit LEDs von der Seite beleuchten, um das Motiv besonders hervor zu heben. Aber auch in Holz kann man interessante Motive erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Technik bietet der Treiber im Reiter &#039;&#039;Advanced&#039;&#039; den &#039;&#039;&#039;3D&#039;&#039;&#039; Modus für Engraving an. Die Herausforderung besteht in der Wahl der richtigen Parameter, damit das Motiv die volle Materialstärke ausnutzt (aber nicht durchbrennt) und möglichst detailliert abgebildet wird. Dabei spielen die Power, Frequenz und der Dithering-Algorithmus zusammen. Höhere Frequenzen bringen glattere Kanten, geben aber auch mehr Energie pro Fläche ab; wenn die Frequenz steigt, sollte die Power entsprechend sinken, um ein Durchbrennen zu vermeiden. Je nach Dithering-Algorithmus werden zudem die Punkte regelmäßiger oder zufälliger verteilt. Für 3D-Engraving empfehlen sich eher die ungleichmäßigen (Jarvis, Stucki), um ungewollte sichtbare Kanten und Kleinstrukturen im Motiv zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Erfahrungswerte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Acryl 5mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 100%&lt;br /&gt;
* Speed: 20%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sperrholz 4mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 70%&lt;br /&gt;
* Speed: 100%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidbare Materialien: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ACHTUNG ACHTUNG ACHTNG&lt;br /&gt;
* Folgende Materialien Erst Erfragen, ob geschnitten werden darf!&lt;br /&gt;
* Diese Liste wurde mit besten Wissen und Gewissen erstellt, was nicht heisst daß diese Liste richtig ist !!!!!!!!!!!!!!!!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Holz (bis ca. 6mm Dicke)&lt;br /&gt;
    Papier&lt;br /&gt;
    Karton/Pappe&lt;br /&gt;
    Acryl/Plexiglas (bis ca. 6mm Dicke) bzw. PMMA (Polymethylmethacrylat)&lt;br /&gt;
    Moosgummi&lt;br /&gt;
    Stoffe&lt;br /&gt;
    Leder&lt;br /&gt;
    Linoleum&lt;br /&gt;
    Schellack (muß noch getestet werden)&lt;br /&gt;
    Pertinax&lt;br /&gt;
    Bakelit (müßte noch bestätigt werden)&lt;br /&gt;
    Schleifpapier (von der Rückseite her)&lt;br /&gt;
    Elfenbein / Horn&lt;br /&gt;
    Seide&lt;br /&gt;
    Delrin (POM, acetal)&lt;br /&gt;
    Kapton tape (Polyimide)&lt;br /&gt;
    Mylar (polyester)&lt;br /&gt;
    PETG (polyethylene terephthalate glycol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gravierbar sind dieselben Materialien plus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    lackierte Metalle&lt;br /&gt;
    Edelstahl (mit speziellem Sprüh-Lack)&lt;br /&gt;
    eloxiertes Alu&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Stein (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Marmor (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Gips&lt;br /&gt;
    Fleece - siehe Fleece lasern bzw. gravieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall dürfen geschnitten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PVC/Vinyl, Neopren und sämtliche andere chlorhaltigen Stoffe! Entwickelt giftige Dämpfe! Außerdem geht die Maschine kaputt.&lt;br /&gt;
    hoch entzündliche/explosive Materialien (versteht sich von selbst)&lt;br /&gt;
    ABS (acrylonitrile butadiene styrene) - stinkt gewaltig und erzeugt giftige Gase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert nicht gut, besser nicht verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Polykarbonat (PC, Lexan) – schlechter Schnitt, verfärbt sich, fängt Feuer&lt;br /&gt;
    High density polyethylene (HDPE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Polypropylene (PP) – schmilzt (dünne Folien bis 1mm OK)&lt;br /&gt;
    Polystyrol (PS) – schmilzt (dünne Platten OK)&lt;br /&gt;
    Polyethylene (PE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Styrodur – schmilzt&lt;br /&gt;
    Nylon – schmilzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien die unser Laser nicht schneiden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Metalle aller Art&lt;br /&gt;
    Kohlefaser&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Fiberglas&lt;br /&gt;
    Platinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lasercutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2859</id>
		<title>ZING 4030</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2859"/>
		<updated>2015-11-04T10:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Schneidbare Materialien: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = ZING4030.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Epilog&lt;br /&gt;
|Typ = ZING 4030&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gelb&lt;br /&gt;
|KlasseK = gelb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ZING 4030 handelt es sich um einen Lasercutter, damit können verschiedene Materialien mit Hilfe eines Lasers graviert und teilweise geschnitten werden.&lt;br /&gt;
Der Laser hat eine Leistung von 30W und ist für das Auge unsichtbar (Infrarotlicht). Die Bearbeitungsfläche beträgt 406x305 mm².&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Anleitung für die Epilog-Produktreihe des Herstellers [http://www.zing.com Zing] gibt es [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf hier (PDF)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateiformate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter ist über VisiCut angeschlossen. Damit gibt es zwei Wege, um eine Datei zu drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* PDF über AcroRead. Hierbei gilt: Linien mit 0.01mm Breite werden geschnitten, alles andere graviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SVG über Visicut. Die empfohlene Standardeinstellung ist, dass die Linienfarbe bestimmt, ob geschnitten (Rot) graviert, oder (neu!) markiert wird. Wer seine Datei anders aufgebaut hat, kann dies aber auch im VisiCut entsprechend anpassen. Zum Zeichnen in inkscape können damit angenehmere Linienbreiten verwendet werden, die Genauigkeit leidet darunter nicht. Der Laser schneidet entlang der Mitte der Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Materialien ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle ist aus der [http://www.synrad.com/synradinside/pdfs/LaserProcessingGuide_Plastics.pdf Liste des Laserschneider-Herstellers Synrad] entnommen. Zu beachten ist bei dieser Auflistung, dass für einige Materialien die Leistung des ZING 4030 nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Material!!Handelsnamen!!Schneidbarkeit!!Gravierbarkeit!!Sicherheitshinweise!!Im Lab erlaubt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ABS|| ||Schlecht||Schlecht|| ||Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acryl||Plexiglas, PMMA||Sehr Gut||Gut, abhängig von der Materialfarbe|| ||Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|POM||Delrin||Geht so, schmilzt||?|| ||Ja bis 4mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bakelitt|| ||Schlecht||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fluoropolymere||PTFE, Teflon, EFTE||Gut||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Liste von Materialien gibt es bei den Freunden vom FabLab München http://wiki.fablab-muenchen.de/display/WIKI/Lasercutter+Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Der Rest dieses Artikels weiss noch nichts von VisiCut und muss bitte dringend überarbeitet werden!&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Erstelle Dir bereits zu Hause eine Datei mit Deinem Entwurf, den Du lasern willst. Achte dabei darauf dass die Datei schon laserfähig ist und ohne Nachbearbeitung gelasert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ersten Schritte kann Dir auch die [http://wiki.fablab-nuernberg.de/w/Datei:ErstesProjekt.pdf Anleitung &amp;quot;Mein erstes Laserprojekt&amp;quot;] weiterhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benötigte Dateien ===&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Schneiden&#039;&#039;&#039; benötigst Du eine Vektorgrafik in der die zu schneidenden Linien als Pfade vorliegen. Die Stärke/Dicke der Pfade darf dabei 0,01mm nicht überschreiten. Diese Datei wandelst Du am Besten in ein PDF um, achte dabei darauf, dass die Seitengröße der Arbeitsfläche des Lasercutters entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Gravieren&#039;&#039;&#039; eignen sich sowohl Vektor- als auch Rastergrafiken. Wichtig: die gravierte Fläche darf nicht größer als 10x10cm sein - sonst dauert der Prozess zu lange. Andere wollen den Laser auch benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiere Dein Projekt am besten auf einen USB-Stick, den Du mit zum Laser nehmen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfohlene Software ===&lt;br /&gt;
# [[VisiCut]]&lt;br /&gt;
Der Lasercutter wird jetzt über Farben gesteuert. Es werden SVG Dateien benötigt. PDF funktioniert nicht mehr. &lt;br /&gt;
(Bitte hier ergänzen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [http://www.inkscape.org Inkscape]&lt;br /&gt;
Schnittlinienbreite: 0.01 mm, keine Füllungen (führt manchmal auch zu fehlenden Linien!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Neuere Versionen der libcario (über 1.12.2) können dünne Linien nicht korrekt nach PDF übersetzen.&lt;br /&gt;
Falls Linien mit 0.01mm *nicht* geschnitten werden, bitte libcairo auf eine alte Version zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hilft evtl. für Windows: [http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win32/dependencies/cairo_1.10.2-2_win32.zip cairo_1.10.2-2_win32.zip]&lt;br /&gt;
[http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win64/dependencies/cairo_1.10.2-1_win64.zip cairo_1.10.2-1_win64.zip]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fehlerbehebung für Linux: https://build.opensuse.org/package/show/home:jnweiger:fablab &amp;lt;br&amp;gt;(siehe auch https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=77298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian-basierte Systeme (wie z.B. Ubuntu) kann die libcairo-Version mit folgendem Befehl ermittelt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dpkg -s libcairo2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann mit dem Programm CairoVersion die Version der libcairo-Bibliothek ermittelt werden:&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_win32.zip|CairoVersion für Windows]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_linux.zip|CairoVersion für Linux]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_src.zip | Source Code]]&lt;br /&gt;
Einsatz: Entweder den Pfad zur jew. libcairo2 Bibliothek beim Aufruf übergeben oder das Programm in das selbe Verzeichnis kopieren und ausführen. Hilfe gibts über die Kommandozeilenparameter &amp;quot;-h&amp;quot;, &amp;quot;--help&amp;quot; oder &amp;quot;/h&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Treiber ====&lt;br /&gt;
[https://bitbucket.org/hudson/epilog/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitungen ===&lt;br /&gt;
* Der Laser muss eingeschaltet sein (Schalter rechts am Gehäuse)&lt;br /&gt;
* Die Entlüftung muss eingeschaltet sein (Kippschalter am Kontrollkästchen) und hörbar laufen.&lt;br /&gt;
* Der Feuerlöscher muss griffbereit neben dem Gerät stehen&lt;br /&gt;
* Während der Laser läuft, muss &#039;&#039;&#039;IMMER&#039;&#039;&#039; jemand am Gerät stehen und den Prozess beobachten. Und ja, das heisst man kann NICHT nur mal kurz zum Kühlschrank gehen und was zu Trinken holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteliste ===&lt;br /&gt;
Der Andrang am Laser ist meistens groß. Deswegen gibt es eine Warteliste in Form einer Flipchart, die am Laser bereit steht.&lt;br /&gt;
Trage Dich in die Laserliste ein und warte, bis Du an der Reihe bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material einlegen &amp;amp; Laser justieren ===&lt;br /&gt;
* Öffne die Klappe des Lasergeräts und lege Dein Material am besten so ein, dass die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke&#039;&#039;&#039; des Materials in der linken oberen Ecke des Trägergitters liegt.&lt;br /&gt;
* Auf dem Steuerpanel des Lasers gibt es einen Knopf &amp;quot;X/Y Off&amp;quot;. Drücke diesen Knopf, um die mechanische Steuerung des Spiegelschlittens abzuschalten, damit Du den Schlitten von Hand in die richtige Ausgangsposition führen kannst. &lt;br /&gt;
* Dass die mechanische Steuerung aus ist, merkst Du daran, dass im Display des Lasers &amp;quot;X/Y Off&amp;quot; steht und der Schlitten sich ganz leicht von Hand bewegen lässt. &#039;&#039;&#039;Wichtig: Niemals mit Gewalt den Schlitten manuell führen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schau nach, ob Du unterhalb des Spiegelschlittens einen kleinen roten Lichtpunkt (Laserpointer) findest. Wenn nicht, drücke die Taste &amp;quot;Pointer&amp;quot; am Panel des Lasers, um ihn einzuschalten. Dieser rote Punkt ist der &#039;&#039;Ausgangspunkt&#039;&#039; oder &#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;, von dem aus der Laser Dein Projekt abarbeitet. Wenn Du nicht mit Spezialeinstellungen (Center Engraving) arbeitest, ist das die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke des Motivs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Am besten fasst Du den im Schlitten laufenden Gummiriemen an (bitte nicht den Laserkopf, Fingerabdrücke auf der Optik sind ärgerlich und schädlich) und führst den roten Punkt durch &#039;&#039;sanftes&#039;&#039; Ziehen an den Punkt, an dem die linke obere Ecke des Motivs zu liegen kommen soll. In den meisten Fällen ist das auch die linke obere Ecke des Materials.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TIP&#039;&#039;&#039;: Lass 1-2 Millimeter Abstand zum Rand, so dass der rote Punkt &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des Materials liegt. Wenn der Laser zu knapp am Rand entlang fährt, kann es zu Reflektionen am Gitter kommen, die den Rand des Materials verbrennen können.&lt;br /&gt;
* Am vorderen Rand des Schlittens siehst Du eine kleine Feder. Löse diese vorsichtig aus ihrer Verankerung und lass sie auf das Material herunter. Das Ende dieser Feder zeigt Dir den richtigen Fokus-Abstand an: Wenn die Feder die Materialoberfläche gerade eben berührt, ist der Fokus richtig eingestellt.&lt;br /&gt;
* Verwende die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten Tasten auf dem Panel des Lasers, um den Trägertisch richtig einzustellen. Wenn die Feder das Material gerade eben berührt, klappe die Feder wieder zurück in ihre Halterung; ein Magnet hält sie dort fest.&lt;br /&gt;
* Schließe den Deckel des Lasers.&lt;br /&gt;
* Drücke jetzt noch die GO Taste auf dem Panel, um die Einstellungen abzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datei laden und Drucken ===&lt;br /&gt;
Stecke Deinen USB-Stick am Laser-Rechner ein und lade Deine PDF-Datei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter funktioniert im Prinzip wie ein Drucker: Wenn die Datei offen ist, wähle &amp;quot;Datei--&amp;gt;Drucken&amp;quot; und nimm als Drucker den Zing Epilog Laser. Klicke dann auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;, um den Laser für Dein Projekt zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Der Laser wird durch vier Parameter gesteuert:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Power&#039;&#039; - die Laserleistung. Daumenregel: Hohe Leistung für Schnitte und harte Materialien, geringe für Gravuren und weiche Materialien.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Speed&#039;&#039; - die Fahrgeschwindigkeit des Spiegelkopfes. Daumenregel: Hohe Geschwindigkeiten für Gravuren und weiche Materialien, niedrige für Schnitte und hartes Material.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Frequency&#039;&#039; - die Anzahl der Laserpulse pro Sekunde. Frequenzen über 500Hz sind nur für hochauflösende Gravuren auf sehr glatten Materialien sinnvoll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Focus&#039;&#039; - die Höhe des Arbeitstisches, bestimmt die Breite des Strahls beim Auftreffen auf das Material. Diese Einstellung wird nur im &#039;&#039;Color Mapping Mode&#039;&#039; benötigt, für normale Projekte wird der Fokus manuell gesetzt (s.o.) und bleibt während des Laserns unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterscheidet der Laser noch zwischen drei Modi:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vector&#039;&#039; - Schneidemodus, es wird nicht graviert (selbst wenn die Vorlage entsprechende Elemente enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Raster&#039;&#039; - Graviermodus, es wird nicht geschnitten (selbst wenn die Vorlage Linien von 0,01mm enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Combined&#039;&#039; - Schneiden &amp;amp; Gravieren, alle Elemente der Vorlage werden verarbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch Spezialeinstellungen für&lt;br /&gt;
* 3D-Gravieren&lt;br /&gt;
* Stempel-Gravur&lt;br /&gt;
* Color-Mapping&lt;br /&gt;
* Center-Engraving&lt;br /&gt;
Dazu gibt die [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf Anleitung] gute Tips. &#039;&#039;&#039;Für normale Schnitt- und Gravurprojekte sollten diese Einstellungen deaktiviert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Dir die richtigen Einstellungen für Dein Projekt aus. &#039;&#039;&#039;Für die meisten möglichen Materialien gibt es bereits bewährte Einstellungskombinationen, die Du nur noch auswählen musst.&#039;&#039;&#039; Dazu öffnest Du den Reiter &amp;quot;Advanced&amp;quot; im Einstellunsdialog des Druckertreibers für den Laser, wählst das passende Material aus der Liste aus und klickst auf &#039;&#039;LOAD&#039;&#039;. Die geladenen Einstellungen findest Du dann im Reiter &amp;quot;General&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Einstellungen für Dein Projekt passen, kannst Du mit einem kleinen Stück Restmaterial einen Test machen, oder Du fragst jemanden, der sich schon gut mit dem Gerät auskennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Action ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Einstellungen passen:&lt;br /&gt;
* klicke auf &amp;quot;OK&amp;quot;, um den Einstellungsdialog zu schließen&lt;br /&gt;
* dann auf &amp;quot;Drucken&amp;quot;, um Dein Projekt mit diesen Einstellungen zum Laser zu schicken. Nicht wundern: Der Laser läuft noch nicht los.&lt;br /&gt;
* Der Name Deiner Datei sollte jetzt im Display des Lasers erscheinen. &lt;br /&gt;
** Wenn das nicht der Fall ist, drücke die &amp;quot;Job&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers, und ggf. die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten-Tasten, um den richtigen Druckjob auszusuchen.&lt;br /&gt;
* Jetzt noch die &amp;quot;GO&amp;quot; Taste auf dem Panel des Lasers drücken - &#039;&#039;&#039;der Laser läuft los&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn der Laser läuft...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beobachte genau, ob der Laser den Job richtig ausführt.&lt;br /&gt;
* Wenn Du Probleme erkennst, drücke die &amp;quot;STOP&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Das Projekt wird dadurch angehalten, aber nicht gelöscht. Du kannst es mit der &amp;quot;GO&amp;quot;-Taste fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Wenn sich die Probleme nicht beseitigen lassen, drücke die &amp;quot;RESET&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Dadurch wird das Projekt abgebrochen. Verändere Dein Projekt, lade die Daten neu und versuche es nochmal. Trage Dich dazu bitte neu in die Liste ein und lass andere in der Zwischenzeit am Laser arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitung ==&lt;br /&gt;
Öffne den Deckel des Lasers und sieh nach, ob alle Teile ganz durch geschnitten sind. &lt;br /&gt;
* Wenn ja, nimm die Teile aus dem Laser.&lt;br /&gt;
* Wenn nicht, &#039;&#039;&#039;lass das Werkstück genau wo es war&#039;&#039;&#039;, schließe den Deckel wieder und starte den Job neu, und zwar &#039;&#039;&#039;als reinen Vector-Job&#039;&#039;&#039; (also nur den Schneide-Anteil), damit gravierte Motivteile nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschnittene Holzteile werden von der Hitze des Lasers oft braune oder schwarze Ränder haben. Diese kannst Du mit etwas Schmirgelpapier aber leicht säubern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr kleine Teile können beim Herausnehmen leicht durch das Gitter ins Innere des Arbeitstisches fallen. In diesem Fall kannst Du den ganzen Arbeitstisch durch vorsichtiges Ziehen nach vorne und oben aus dem Lasergehäuse nehmen und mit den kleinen grünen Rändelschrauben den Tisch öffnen, um die benötigten Teile heraus zu nehmen. Nimm bitte auch alle anderen, nicht mehr gebrauchten Teile aus dem Tisch und wirf sie weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maschine abschalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufräumen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Hier sind ein paar Beispielprojekte verlinkt, die auf dem Zing 4030 hergestellt werden können:&lt;br /&gt;
* [[Spiro]] - ein Werk-/Spielzeug um faszinierende Muster zu malen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips &amp;amp; Tricks ==&lt;br /&gt;
=== Brennpeter ===&lt;br /&gt;
==== Einfach ====&lt;br /&gt;
Man kann den Schneidemodus des Lasers etwas zweckentfremden, um Holz zu beschriften oder sehr einfache Zeichnungen einzubrennen, wie man es von Pyrographen (&amp;quot;Brennpeter&amp;quot;) kennt.&lt;br /&gt;
Dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
* Das Projekt wird ein reines Schnittprojekt (Typ: Vector).&lt;br /&gt;
* Alle Linien müssen mit 0,01mm oder dünner angelegt sein. Die eigentliche Linienbreite wird später am Laser eingestellt, s.u.&lt;br /&gt;
* Dünne/kleine Texte (bis ca 20pt) können als einfache Linie angelegt werden, für größere Buchstaben empfiehlt sich die Outline:&lt;br /&gt;
** Text normal anlegen, am besten mit Schriftschnitt Fett/Bold.&lt;br /&gt;
** Text mit Umrisslinie versehen (ebenfalls 0,01mm)&lt;br /&gt;
** Textfüllung löschen&lt;br /&gt;
* Zeichnungen sind auch möglich, auch hier müssen die Linien 0,01mm oder dünner sein. &lt;br /&gt;
* Beim Drucken wird das Projekt als reines Vector-Projekt behandelt. &lt;br /&gt;
* Der Laser läuft mit sehr geringer Leistung. Gute Einstellungen für Holz sind:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Power: 10%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Speed: 100%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Um keine haarfeine Schnittlinie, sondern eine breitere Brandgravur zu bekommen, rückt das Werkstück bewusst etwas &#039;&#039;&#039;aus dem Fokus&#039;&#039;&#039; des Lasers heraus. Dazu stellt man den Fokus wie gewohnt mit der Feder ein (s.o.), fährt den Tisch danach aber ca. 1cm nach unten. Die entstehende Linie ist dann etwa 1,5mm dick. Die Linienstärke lässt sich auch regulieren: je höher der Tisch steht, um so feiner (und tiefer) wird die Gravur, je weiter unten er steht, desto breiter (und flacher) wird die Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brennpeter mit Color Mapping ====&lt;br /&gt;
Noch ausgefeiltere Ergebnisse kann man erzielen, indem man die oben beschriebene Technik mit dem &#039;&#039;Color-Mapping&#039;&#039;-Modus des Lasers kombiniert. Damit kann man dann unterschiedliche Linienstärken im gleichen Motiv erzeugen, ähnlich wie es mit unterschiedlich breiten Brennspitzen am Pyrograph möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Color-Mapping-Mode erlaubt es, den Arbeitstisch um +5 bis -5mm um den eingestellten Fokuspunkt herum zu justieren. Die Einstellung erfolgt in 1/100 Millimeter, so dass für den Fokus Werte von +500 bis -500 einstellbar sind. Dabei gibt der Wert die Entfernung zwischen Fokuspunkt und Materialoberfläche an. Negative Fokuswerte heben deshalb den Tisch nach oben an, positive senken ihn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Motiv vorbereiten =====&lt;br /&gt;
Die Technik erfordert ein wenig Umdenken bei der Motivvorbereitung: Breitere Linien dürfen jetzt ebenfalls nur noch 0,01mm breit sein (sonst würden sie nicht als Vektor erkannt sondern klassisch graviert); dafür müssen sie eine andere Farbe bekommen. Eine Möglichkeit ist, das Motiv klassich einfarbig anzulegen (also mit verschiedenen Linienstärken), dann alle Linien der gleichen Stärke mit derselben Farbe einzufärben, und anschließend &#039;&#039;alle&#039;&#039; Linien auf 0,01mm Breite einzustellen.&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, mit den reinen Grundfarben zu arbeiten. Diese lassen sich später im Lasertreiber leicht einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Laser- &amp;amp; Treibereinstellungen =====&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum einfachen Brennpeter-Verfahren muss der Laser für diesen Fall etwas sorgfältiger eingestellt werden:&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;&#039;Fokuspunkt&#039;&#039;&#039; sollte genau &#039;&#039;&#039;1,5cm&#039;&#039;&#039; nach unten verlagert werden. Das kann man mit dem Zollstock machen, oder indem man ein 1,5cm dickes Holzklötzchen auf die Oberfläche legt und daran den Fokuspunkt einstellt.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039; sollte höchstens &#039;&#039;&#039;500dpi&#039;&#039;&#039; betragen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Speed&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;100%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;30%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039; sollte um die &#039;&#039;&#039;1000&#039;&#039;&#039; liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließen wird der Color-Mapping-Modus im Treiber aktiviert. Jeder verwendeten Farbe (der Farbwert muss &#039;&#039;exakt&#039;&#039;&#039; übereinstimmen) kann hier eine eigene Treibereinstellung zugewiesen werden. Der einzige Parameter, der tatsächlich verändert werden muss, ist aber der &#039;&#039;Fokus&#039;&#039;, alle anderen Werte bleiben gleich und werden auf die Grundwerte (s.o.) eingestellt. Die Farbe für die dünnsten Linien (ca. 0,5mm breit) erhält den Fokuswert &#039;&#039;-500&#039;&#039;, breitere Linien höhere Werte. Weniger als 2mm (200 Fokus-Punkte) Differenz ist meistens nicht sinnvoll. Ganz gute Ergebnisse bekommt man mit fünf Linienstärken (-500, -250, 0, +250, +500). Die breiteste Linie wird dabei etwa 3-4mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefgravieren (3D Engraving) ===&lt;br /&gt;
Normale Gravuren haben einen einheitlichen Materialabtrag - lediglich die Dichte der abgetragenen Punkte variiert - und sind damit weitgehend flach. In manchen Materialien (insbesondere in dickem Acryl) sind aber auch dreidimensionale Gravuren möglich. Hierbei werden die Farbschattierungen des Motivs nicht nur in Punktmuster umgesetzt, die Punkte werden auch unterschiedlich tief ins Material eingebrannt. Das Ergebnis sind tiefe, canyonartige Einschnitte ins Material, die je nach Lichteinfall sehr effektvoll aussehen. Acryl kann man z.B. mit LEDs von der Seite beleuchten, um das Motiv besonders hervor zu heben. Aber auch in Holz kann man interessante Motive erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Technik bietet der Treiber im Reiter &#039;&#039;Advanced&#039;&#039; den &#039;&#039;&#039;3D&#039;&#039;&#039; Modus für Engraving an. Die Herausforderung besteht in der Wahl der richtigen Parameter, damit das Motiv die volle Materialstärke ausnutzt (aber nicht durchbrennt) und möglichst detailliert abgebildet wird. Dabei spielen die Power, Frequenz und der Dithering-Algorithmus zusammen. Höhere Frequenzen bringen glattere Kanten, geben aber auch mehr Energie pro Fläche ab; wenn die Frequenz steigt, sollte die Power entsprechend sinken, um ein Durchbrennen zu vermeiden. Je nach Dithering-Algorithmus werden zudem die Punkte regelmäßiger oder zufälliger verteilt. Für 3D-Engraving empfehlen sich eher die ungleichmäßigen (Jarvis, Stucki), um ungewollte sichtbare Kanten und Kleinstrukturen im Motiv zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Erfahrungswerte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Acryl 5mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 100%&lt;br /&gt;
* Speed: 20%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sperrholz 4mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 70%&lt;br /&gt;
* Speed: 100%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidbare Materialien: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ACHTUNG ACHTUNG ACHTNG&lt;br /&gt;
* Folgende Materialien Erst Erfragen, ob geschnitten werden darf!&lt;br /&gt;
* Diese Liste wurde mit besten Wissen und Gewissen erstellt, was nicht heisst daß diese Liste richtig ist !!!!!!!!!!!!!!!! ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Holz (bis ca. 6mm Dicke)&lt;br /&gt;
    Papier&lt;br /&gt;
    Karton/Pappe&lt;br /&gt;
    Acryl/Plexiglas (bis ca. 6mm Dicke) bzw. PMMA (Polymethylmethacrylat)&lt;br /&gt;
    Moosgummi&lt;br /&gt;
    Stoffe&lt;br /&gt;
    Leder&lt;br /&gt;
    Linoleum&lt;br /&gt;
    Schellack (muß noch getestet werden)&lt;br /&gt;
    Pertinax&lt;br /&gt;
    Bakelit (müßte noch bestätigt werden)&lt;br /&gt;
    Schleifpapier (von der Rückseite her)&lt;br /&gt;
    Elfenbein / Horn&lt;br /&gt;
    Seide&lt;br /&gt;
    Delrin (POM, acetal)&lt;br /&gt;
    Kapton tape (Polyimide)&lt;br /&gt;
    Mylar (polyester)&lt;br /&gt;
    PETG (polyethylene terephthalate glycol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gravierbar sind dieselben Materialien plus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    lackierte Metalle&lt;br /&gt;
    Edelstahl (mit speziellem Sprüh-Lack)&lt;br /&gt;
    eloxiertes Alu&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Stein (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Marmor (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Gips&lt;br /&gt;
    Fleece - siehe Fleece lasern bzw. gravieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall dürfen geschnitten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PVC/Vinyl, Neopren und sämtliche andere chlorhaltigen Stoffe! Entwickelt giftige Dämpfe! Außerdem geht die Maschine kaputt.&lt;br /&gt;
    hoch entzündliche/explosive Materialien (versteht sich von selbst)&lt;br /&gt;
    ABS (acrylonitrile butadiene styrene) - stinkt gewaltig und erzeugt giftige Gase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert nicht gut, besser nicht verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Polykarbonat (PC, Lexan) – schlechter Schnitt, verfärbt sich, fängt Feuer&lt;br /&gt;
    High density polyethylene (HDPE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Polypropylene (PP) – schmilzt (dünne Folien bis 1mm OK)&lt;br /&gt;
    Polystyrol (PS) – schmilzt (dünne Platten OK)&lt;br /&gt;
    Polyethylene (PE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Styrodur – schmilzt&lt;br /&gt;
    Nylon – schmilzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien die unser Laser nicht schneiden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Metalle aller Art&lt;br /&gt;
    Kohlefaser&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Fiberglas&lt;br /&gt;
    Platinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lasercutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2858</id>
		<title>ZING 4030</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2858"/>
		<updated>2015-11-04T10:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Bearbeiter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = ZING4030.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Epilog&lt;br /&gt;
|Typ = ZING 4030&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gelb&lt;br /&gt;
|KlasseK = gelb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ZING 4030 handelt es sich um einen Lasercutter, damit können verschiedene Materialien mit Hilfe eines Lasers graviert und teilweise geschnitten werden.&lt;br /&gt;
Der Laser hat eine Leistung von 30W und ist für das Auge unsichtbar (Infrarotlicht). Die Bearbeitungsfläche beträgt 406x305 mm².&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Anleitung für die Epilog-Produktreihe des Herstellers [http://www.zing.com Zing] gibt es [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf hier (PDF)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateiformate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter ist über VisiCut angeschlossen. Damit gibt es zwei Wege, um eine Datei zu drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* PDF über AcroRead. Hierbei gilt: Linien mit 0.01mm Breite werden geschnitten, alles andere graviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SVG über Visicut. Die empfohlene Standardeinstellung ist, dass die Linienfarbe bestimmt, ob geschnitten (Rot) graviert, oder (neu!) markiert wird. Wer seine Datei anders aufgebaut hat, kann dies aber auch im VisiCut entsprechend anpassen. Zum Zeichnen in inkscape können damit angenehmere Linienbreiten verwendet werden, die Genauigkeit leidet darunter nicht. Der Laser schneidet entlang der Mitte der Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Materialien ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle ist aus der [http://www.synrad.com/synradinside/pdfs/LaserProcessingGuide_Plastics.pdf Liste des Laserschneider-Herstellers Synrad] entnommen. Zu beachten ist bei dieser Auflistung, dass für einige Materialien die Leistung des ZING 4030 nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Material!!Handelsnamen!!Schneidbarkeit!!Gravierbarkeit!!Sicherheitshinweise!!Im Lab erlaubt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ABS|| ||Schlecht||Schlecht|| ||Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acryl||Plexiglas, PMMA||Sehr Gut||Gut, abhängig von der Materialfarbe|| ||Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|POM||Delrin||Geht so, schmilzt||?|| ||Ja bis 4mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bakelitt|| ||Schlecht||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fluoropolymere||PTFE, Teflon, EFTE||Gut||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Liste von Materialien gibt es bei den Freunden vom FabLab München http://wiki.fablab-muenchen.de/display/WIKI/Lasercutter+Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Der Rest dieses Artikels weiss noch nichts von VisiCut und muss bitte dringend überarbeitet werden!&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Erstelle Dir bereits zu Hause eine Datei mit Deinem Entwurf, den Du lasern willst. Achte dabei darauf dass die Datei schon laserfähig ist und ohne Nachbearbeitung gelasert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ersten Schritte kann Dir auch die [http://wiki.fablab-nuernberg.de/w/Datei:ErstesProjekt.pdf Anleitung &amp;quot;Mein erstes Laserprojekt&amp;quot;] weiterhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benötigte Dateien ===&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Schneiden&#039;&#039;&#039; benötigst Du eine Vektorgrafik in der die zu schneidenden Linien als Pfade vorliegen. Die Stärke/Dicke der Pfade darf dabei 0,01mm nicht überschreiten. Diese Datei wandelst Du am Besten in ein PDF um, achte dabei darauf, dass die Seitengröße der Arbeitsfläche des Lasercutters entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Gravieren&#039;&#039;&#039; eignen sich sowohl Vektor- als auch Rastergrafiken. Wichtig: die gravierte Fläche darf nicht größer als 10x10cm sein - sonst dauert der Prozess zu lange. Andere wollen den Laser auch benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiere Dein Projekt am besten auf einen USB-Stick, den Du mit zum Laser nehmen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfohlene Software ===&lt;br /&gt;
# [[VisiCut]]&lt;br /&gt;
Der Lasercutter wird jetzt über Farben gesteuert. Es werden SVG Dateien benötigt. PDF funktioniert nicht mehr. &lt;br /&gt;
(Bitte hier ergänzen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [http://www.inkscape.org Inkscape]&lt;br /&gt;
Schnittlinienbreite: 0.01 mm, keine Füllungen (führt manchmal auch zu fehlenden Linien!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Neuere Versionen der libcario (über 1.12.2) können dünne Linien nicht korrekt nach PDF übersetzen.&lt;br /&gt;
Falls Linien mit 0.01mm *nicht* geschnitten werden, bitte libcairo auf eine alte Version zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hilft evtl. für Windows: [http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win32/dependencies/cairo_1.10.2-2_win32.zip cairo_1.10.2-2_win32.zip]&lt;br /&gt;
[http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win64/dependencies/cairo_1.10.2-1_win64.zip cairo_1.10.2-1_win64.zip]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fehlerbehebung für Linux: https://build.opensuse.org/package/show/home:jnweiger:fablab &amp;lt;br&amp;gt;(siehe auch https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=77298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian-basierte Systeme (wie z.B. Ubuntu) kann die libcairo-Version mit folgendem Befehl ermittelt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dpkg -s libcairo2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann mit dem Programm CairoVersion die Version der libcairo-Bibliothek ermittelt werden:&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_win32.zip|CairoVersion für Windows]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_linux.zip|CairoVersion für Linux]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_src.zip | Source Code]]&lt;br /&gt;
Einsatz: Entweder den Pfad zur jew. libcairo2 Bibliothek beim Aufruf übergeben oder das Programm in das selbe Verzeichnis kopieren und ausführen. Hilfe gibts über die Kommandozeilenparameter &amp;quot;-h&amp;quot;, &amp;quot;--help&amp;quot; oder &amp;quot;/h&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Treiber ====&lt;br /&gt;
[https://bitbucket.org/hudson/epilog/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitungen ===&lt;br /&gt;
* Der Laser muss eingeschaltet sein (Schalter rechts am Gehäuse)&lt;br /&gt;
* Die Entlüftung muss eingeschaltet sein (Kippschalter am Kontrollkästchen) und hörbar laufen.&lt;br /&gt;
* Der Feuerlöscher muss griffbereit neben dem Gerät stehen&lt;br /&gt;
* Während der Laser läuft, muss &#039;&#039;&#039;IMMER&#039;&#039;&#039; jemand am Gerät stehen und den Prozess beobachten. Und ja, das heisst man kann NICHT nur mal kurz zum Kühlschrank gehen und was zu Trinken holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteliste ===&lt;br /&gt;
Der Andrang am Laser ist meistens groß. Deswegen gibt es eine Warteliste in Form einer Flipchart, die am Laser bereit steht.&lt;br /&gt;
Trage Dich in die Laserliste ein und warte, bis Du an der Reihe bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material einlegen &amp;amp; Laser justieren ===&lt;br /&gt;
* Öffne die Klappe des Lasergeräts und lege Dein Material am besten so ein, dass die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke&#039;&#039;&#039; des Materials in der linken oberen Ecke des Trägergitters liegt.&lt;br /&gt;
* Auf dem Steuerpanel des Lasers gibt es einen Knopf &amp;quot;X/Y Off&amp;quot;. Drücke diesen Knopf, um die mechanische Steuerung des Spiegelschlittens abzuschalten, damit Du den Schlitten von Hand in die richtige Ausgangsposition führen kannst. &lt;br /&gt;
* Dass die mechanische Steuerung aus ist, merkst Du daran, dass im Display des Lasers &amp;quot;X/Y Off&amp;quot; steht und der Schlitten sich ganz leicht von Hand bewegen lässt. &#039;&#039;&#039;Wichtig: Niemals mit Gewalt den Schlitten manuell führen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schau nach, ob Du unterhalb des Spiegelschlittens einen kleinen roten Lichtpunkt (Laserpointer) findest. Wenn nicht, drücke die Taste &amp;quot;Pointer&amp;quot; am Panel des Lasers, um ihn einzuschalten. Dieser rote Punkt ist der &#039;&#039;Ausgangspunkt&#039;&#039; oder &#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;, von dem aus der Laser Dein Projekt abarbeitet. Wenn Du nicht mit Spezialeinstellungen (Center Engraving) arbeitest, ist das die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke des Motivs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Am besten fasst Du den im Schlitten laufenden Gummiriemen an (bitte nicht den Laserkopf, Fingerabdrücke auf der Optik sind ärgerlich und schädlich) und führst den roten Punkt durch &#039;&#039;sanftes&#039;&#039; Ziehen an den Punkt, an dem die linke obere Ecke des Motivs zu liegen kommen soll. In den meisten Fällen ist das auch die linke obere Ecke des Materials.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TIP&#039;&#039;&#039;: Lass 1-2 Millimeter Abstand zum Rand, so dass der rote Punkt &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des Materials liegt. Wenn der Laser zu knapp am Rand entlang fährt, kann es zu Reflektionen am Gitter kommen, die den Rand des Materials verbrennen können.&lt;br /&gt;
* Am vorderen Rand des Schlittens siehst Du eine kleine Feder. Löse diese vorsichtig aus ihrer Verankerung und lass sie auf das Material herunter. Das Ende dieser Feder zeigt Dir den richtigen Fokus-Abstand an: Wenn die Feder die Materialoberfläche gerade eben berührt, ist der Fokus richtig eingestellt.&lt;br /&gt;
* Verwende die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten Tasten auf dem Panel des Lasers, um den Trägertisch richtig einzustellen. Wenn die Feder das Material gerade eben berührt, klappe die Feder wieder zurück in ihre Halterung; ein Magnet hält sie dort fest.&lt;br /&gt;
* Schließe den Deckel des Lasers.&lt;br /&gt;
* Drücke jetzt noch die GO Taste auf dem Panel, um die Einstellungen abzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datei laden und Drucken ===&lt;br /&gt;
Stecke Deinen USB-Stick am Laser-Rechner ein und lade Deine PDF-Datei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter funktioniert im Prinzip wie ein Drucker: Wenn die Datei offen ist, wähle &amp;quot;Datei--&amp;gt;Drucken&amp;quot; und nimm als Drucker den Zing Epilog Laser. Klicke dann auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;, um den Laser für Dein Projekt zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Der Laser wird durch vier Parameter gesteuert:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Power&#039;&#039; - die Laserleistung. Daumenregel: Hohe Leistung für Schnitte und harte Materialien, geringe für Gravuren und weiche Materialien.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Speed&#039;&#039; - die Fahrgeschwindigkeit des Spiegelkopfes. Daumenregel: Hohe Geschwindigkeiten für Gravuren und weiche Materialien, niedrige für Schnitte und hartes Material.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Frequency&#039;&#039; - die Anzahl der Laserpulse pro Sekunde. Frequenzen über 500Hz sind nur für hochauflösende Gravuren auf sehr glatten Materialien sinnvoll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Focus&#039;&#039; - die Höhe des Arbeitstisches, bestimmt die Breite des Strahls beim Auftreffen auf das Material. Diese Einstellung wird nur im &#039;&#039;Color Mapping Mode&#039;&#039; benötigt, für normale Projekte wird der Fokus manuell gesetzt (s.o.) und bleibt während des Laserns unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterscheidet der Laser noch zwischen drei Modi:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vector&#039;&#039; - Schneidemodus, es wird nicht graviert (selbst wenn die Vorlage entsprechende Elemente enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Raster&#039;&#039; - Graviermodus, es wird nicht geschnitten (selbst wenn die Vorlage Linien von 0,01mm enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Combined&#039;&#039; - Schneiden &amp;amp; Gravieren, alle Elemente der Vorlage werden verarbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch Spezialeinstellungen für&lt;br /&gt;
* 3D-Gravieren&lt;br /&gt;
* Stempel-Gravur&lt;br /&gt;
* Color-Mapping&lt;br /&gt;
* Center-Engraving&lt;br /&gt;
Dazu gibt die [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf Anleitung] gute Tips. &#039;&#039;&#039;Für normale Schnitt- und Gravurprojekte sollten diese Einstellungen deaktiviert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Dir die richtigen Einstellungen für Dein Projekt aus. &#039;&#039;&#039;Für die meisten möglichen Materialien gibt es bereits bewährte Einstellungskombinationen, die Du nur noch auswählen musst.&#039;&#039;&#039; Dazu öffnest Du den Reiter &amp;quot;Advanced&amp;quot; im Einstellunsdialog des Druckertreibers für den Laser, wählst das passende Material aus der Liste aus und klickst auf &#039;&#039;LOAD&#039;&#039;. Die geladenen Einstellungen findest Du dann im Reiter &amp;quot;General&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Einstellungen für Dein Projekt passen, kannst Du mit einem kleinen Stück Restmaterial einen Test machen, oder Du fragst jemanden, der sich schon gut mit dem Gerät auskennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Action ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Einstellungen passen:&lt;br /&gt;
* klicke auf &amp;quot;OK&amp;quot;, um den Einstellungsdialog zu schließen&lt;br /&gt;
* dann auf &amp;quot;Drucken&amp;quot;, um Dein Projekt mit diesen Einstellungen zum Laser zu schicken. Nicht wundern: Der Laser läuft noch nicht los.&lt;br /&gt;
* Der Name Deiner Datei sollte jetzt im Display des Lasers erscheinen. &lt;br /&gt;
** Wenn das nicht der Fall ist, drücke die &amp;quot;Job&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers, und ggf. die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten-Tasten, um den richtigen Druckjob auszusuchen.&lt;br /&gt;
* Jetzt noch die &amp;quot;GO&amp;quot; Taste auf dem Panel des Lasers drücken - &#039;&#039;&#039;der Laser läuft los&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn der Laser läuft...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beobachte genau, ob der Laser den Job richtig ausführt.&lt;br /&gt;
* Wenn Du Probleme erkennst, drücke die &amp;quot;STOP&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Das Projekt wird dadurch angehalten, aber nicht gelöscht. Du kannst es mit der &amp;quot;GO&amp;quot;-Taste fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Wenn sich die Probleme nicht beseitigen lassen, drücke die &amp;quot;RESET&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Dadurch wird das Projekt abgebrochen. Verändere Dein Projekt, lade die Daten neu und versuche es nochmal. Trage Dich dazu bitte neu in die Liste ein und lass andere in der Zwischenzeit am Laser arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitung ==&lt;br /&gt;
Öffne den Deckel des Lasers und sieh nach, ob alle Teile ganz durch geschnitten sind. &lt;br /&gt;
* Wenn ja, nimm die Teile aus dem Laser.&lt;br /&gt;
* Wenn nicht, &#039;&#039;&#039;lass das Werkstück genau wo es war&#039;&#039;&#039;, schließe den Deckel wieder und starte den Job neu, und zwar &#039;&#039;&#039;als reinen Vector-Job&#039;&#039;&#039; (also nur den Schneide-Anteil), damit gravierte Motivteile nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschnittene Holzteile werden von der Hitze des Lasers oft braune oder schwarze Ränder haben. Diese kannst Du mit etwas Schmirgelpapier aber leicht säubern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr kleine Teile können beim Herausnehmen leicht durch das Gitter ins Innere des Arbeitstisches fallen. In diesem Fall kannst Du den ganzen Arbeitstisch durch vorsichtiges Ziehen nach vorne und oben aus dem Lasergehäuse nehmen und mit den kleinen grünen Rändelschrauben den Tisch öffnen, um die benötigten Teile heraus zu nehmen. Nimm bitte auch alle anderen, nicht mehr gebrauchten Teile aus dem Tisch und wirf sie weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maschine abschalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufräumen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Hier sind ein paar Beispielprojekte verlinkt, die auf dem Zing 4030 hergestellt werden können:&lt;br /&gt;
* [[Spiro]] - ein Werk-/Spielzeug um faszinierende Muster zu malen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips &amp;amp; Tricks ==&lt;br /&gt;
=== Brennpeter ===&lt;br /&gt;
==== Einfach ====&lt;br /&gt;
Man kann den Schneidemodus des Lasers etwas zweckentfremden, um Holz zu beschriften oder sehr einfache Zeichnungen einzubrennen, wie man es von Pyrographen (&amp;quot;Brennpeter&amp;quot;) kennt.&lt;br /&gt;
Dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
* Das Projekt wird ein reines Schnittprojekt (Typ: Vector).&lt;br /&gt;
* Alle Linien müssen mit 0,01mm oder dünner angelegt sein. Die eigentliche Linienbreite wird später am Laser eingestellt, s.u.&lt;br /&gt;
* Dünne/kleine Texte (bis ca 20pt) können als einfache Linie angelegt werden, für größere Buchstaben empfiehlt sich die Outline:&lt;br /&gt;
** Text normal anlegen, am besten mit Schriftschnitt Fett/Bold.&lt;br /&gt;
** Text mit Umrisslinie versehen (ebenfalls 0,01mm)&lt;br /&gt;
** Textfüllung löschen&lt;br /&gt;
* Zeichnungen sind auch möglich, auch hier müssen die Linien 0,01mm oder dünner sein. &lt;br /&gt;
* Beim Drucken wird das Projekt als reines Vector-Projekt behandelt. &lt;br /&gt;
* Der Laser läuft mit sehr geringer Leistung. Gute Einstellungen für Holz sind:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Power: 10%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Speed: 100%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Um keine haarfeine Schnittlinie, sondern eine breitere Brandgravur zu bekommen, rückt das Werkstück bewusst etwas &#039;&#039;&#039;aus dem Fokus&#039;&#039;&#039; des Lasers heraus. Dazu stellt man den Fokus wie gewohnt mit der Feder ein (s.o.), fährt den Tisch danach aber ca. 1cm nach unten. Die entstehende Linie ist dann etwa 1,5mm dick. Die Linienstärke lässt sich auch regulieren: je höher der Tisch steht, um so feiner (und tiefer) wird die Gravur, je weiter unten er steht, desto breiter (und flacher) wird die Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brennpeter mit Color Mapping ====&lt;br /&gt;
Noch ausgefeiltere Ergebnisse kann man erzielen, indem man die oben beschriebene Technik mit dem &#039;&#039;Color-Mapping&#039;&#039;-Modus des Lasers kombiniert. Damit kann man dann unterschiedliche Linienstärken im gleichen Motiv erzeugen, ähnlich wie es mit unterschiedlich breiten Brennspitzen am Pyrograph möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Color-Mapping-Mode erlaubt es, den Arbeitstisch um +5 bis -5mm um den eingestellten Fokuspunkt herum zu justieren. Die Einstellung erfolgt in 1/100 Millimeter, so dass für den Fokus Werte von +500 bis -500 einstellbar sind. Dabei gibt der Wert die Entfernung zwischen Fokuspunkt und Materialoberfläche an. Negative Fokuswerte heben deshalb den Tisch nach oben an, positive senken ihn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Motiv vorbereiten =====&lt;br /&gt;
Die Technik erfordert ein wenig Umdenken bei der Motivvorbereitung: Breitere Linien dürfen jetzt ebenfalls nur noch 0,01mm breit sein (sonst würden sie nicht als Vektor erkannt sondern klassisch graviert); dafür müssen sie eine andere Farbe bekommen. Eine Möglichkeit ist, das Motiv klassich einfarbig anzulegen (also mit verschiedenen Linienstärken), dann alle Linien der gleichen Stärke mit derselben Farbe einzufärben, und anschließend &#039;&#039;alle&#039;&#039; Linien auf 0,01mm Breite einzustellen.&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, mit den reinen Grundfarben zu arbeiten. Diese lassen sich später im Lasertreiber leicht einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Laser- &amp;amp; Treibereinstellungen =====&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum einfachen Brennpeter-Verfahren muss der Laser für diesen Fall etwas sorgfältiger eingestellt werden:&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;&#039;Fokuspunkt&#039;&#039;&#039; sollte genau &#039;&#039;&#039;1,5cm&#039;&#039;&#039; nach unten verlagert werden. Das kann man mit dem Zollstock machen, oder indem man ein 1,5cm dickes Holzklötzchen auf die Oberfläche legt und daran den Fokuspunkt einstellt.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039; sollte höchstens &#039;&#039;&#039;500dpi&#039;&#039;&#039; betragen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Speed&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;100%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;30%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039; sollte um die &#039;&#039;&#039;1000&#039;&#039;&#039; liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließen wird der Color-Mapping-Modus im Treiber aktiviert. Jeder verwendeten Farbe (der Farbwert muss &#039;&#039;exakt&#039;&#039;&#039; übereinstimmen) kann hier eine eigene Treibereinstellung zugewiesen werden. Der einzige Parameter, der tatsächlich verändert werden muss, ist aber der &#039;&#039;Fokus&#039;&#039;, alle anderen Werte bleiben gleich und werden auf die Grundwerte (s.o.) eingestellt. Die Farbe für die dünnsten Linien (ca. 0,5mm breit) erhält den Fokuswert &#039;&#039;-500&#039;&#039;, breitere Linien höhere Werte. Weniger als 2mm (200 Fokus-Punkte) Differenz ist meistens nicht sinnvoll. Ganz gute Ergebnisse bekommt man mit fünf Linienstärken (-500, -250, 0, +250, +500). Die breiteste Linie wird dabei etwa 3-4mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefgravieren (3D Engraving) ===&lt;br /&gt;
Normale Gravuren haben einen einheitlichen Materialabtrag - lediglich die Dichte der abgetragenen Punkte variiert - und sind damit weitgehend flach. In manchen Materialien (insbesondere in dickem Acryl) sind aber auch dreidimensionale Gravuren möglich. Hierbei werden die Farbschattierungen des Motivs nicht nur in Punktmuster umgesetzt, die Punkte werden auch unterschiedlich tief ins Material eingebrannt. Das Ergebnis sind tiefe, canyonartige Einschnitte ins Material, die je nach Lichteinfall sehr effektvoll aussehen. Acryl kann man z.B. mit LEDs von der Seite beleuchten, um das Motiv besonders hervor zu heben. Aber auch in Holz kann man interessante Motive erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Technik bietet der Treiber im Reiter &#039;&#039;Advanced&#039;&#039; den &#039;&#039;&#039;3D&#039;&#039;&#039; Modus für Engraving an. Die Herausforderung besteht in der Wahl der richtigen Parameter, damit das Motiv die volle Materialstärke ausnutzt (aber nicht durchbrennt) und möglichst detailliert abgebildet wird. Dabei spielen die Power, Frequenz und der Dithering-Algorithmus zusammen. Höhere Frequenzen bringen glattere Kanten, geben aber auch mehr Energie pro Fläche ab; wenn die Frequenz steigt, sollte die Power entsprechend sinken, um ein Durchbrennen zu vermeiden. Je nach Dithering-Algorithmus werden zudem die Punkte regelmäßiger oder zufälliger verteilt. Für 3D-Engraving empfehlen sich eher die ungleichmäßigen (Jarvis, Stucki), um ungewollte sichtbare Kanten und Kleinstrukturen im Motiv zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Erfahrungswerte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Acryl 5mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 100%&lt;br /&gt;
* Speed: 20%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sperrholz 4mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 70%&lt;br /&gt;
* Speed: 100%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidbare Materialien: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
== * ACHTUNG ACHTUNG ACHTNG&lt;br /&gt;
* Folgende Materialien Erst Erfragen, ob geschnitten werden darf!&lt;br /&gt;
* Diese Liste wurde mit besten Wissen und Gewissen erstellt, was nicht heisst daß diese Liste richtig ist !!!!!!!!!!!!!!!! ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Holz (bis ca. 6mm Dicke)&lt;br /&gt;
    Papier&lt;br /&gt;
    Karton/Pappe&lt;br /&gt;
    Acryl/Plexiglas (bis ca. 6mm Dicke) bzw. PMMA (Polymethylmethacrylat)&lt;br /&gt;
    Moosgummi&lt;br /&gt;
    Stoffe&lt;br /&gt;
    Leder&lt;br /&gt;
    Linoleum&lt;br /&gt;
    Schellack (muß noch getestet werden)&lt;br /&gt;
    Pertinax&lt;br /&gt;
    Bakelit (müßte noch bestätigt werden)&lt;br /&gt;
    Schleifpapier (von der Rückseite her)&lt;br /&gt;
    Elfenbein / Horn&lt;br /&gt;
    Seide&lt;br /&gt;
    Delrin (POM, acetal)&lt;br /&gt;
    Kapton tape (Polyimide)&lt;br /&gt;
    Mylar (polyester)&lt;br /&gt;
    PETG (polyethylene terephthalate glycol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gravierbar sind dieselben Materialien plus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    lackierte Metalle&lt;br /&gt;
    Edelstahl (mit speziellem Sprüh-Lack)&lt;br /&gt;
    eloxiertes Alu&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Stein (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Marmor (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Gips&lt;br /&gt;
    Fleece - siehe Fleece lasern bzw. gravieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall dürfen geschnitten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PVC/Vinyl, Neopren und sämtliche andere chlorhaltigen Stoffe! Entwickelt giftige Dämpfe! Außerdem geht die Maschine kaputt.&lt;br /&gt;
    hoch entzündliche/explosive Materialien (versteht sich von selbst)&lt;br /&gt;
    ABS (acrylonitrile butadiene styrene) - stinkt gewaltig und erzeugt giftige Gase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert nicht gut, besser nicht verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Polykarbonat (PC, Lexan) – schlechter Schnitt, verfärbt sich, fängt Feuer&lt;br /&gt;
    High density polyethylene (HDPE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Polypropylene (PP) – schmilzt (dünne Folien bis 1mm OK)&lt;br /&gt;
    Polystyrol (PS) – schmilzt (dünne Platten OK)&lt;br /&gt;
    Polyethylene (PE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Styrodur – schmilzt&lt;br /&gt;
    Nylon – schmilzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien die unser Laser nicht schneiden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Metalle aller Art&lt;br /&gt;
    Kohlefaser&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Fiberglas&lt;br /&gt;
    Platinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lasercutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2857</id>
		<title>ZING 4030</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=ZING_4030&amp;diff=2857"/>
		<updated>2015-11-04T10:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Bearbeiter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = ZING4030.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Epilog&lt;br /&gt;
|Typ = ZING 4030&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gelb&lt;br /&gt;
|KlasseK = gelb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem ZING 4030 handelt es sich um einen Lasercutter, damit können verschiedene Materialien mit Hilfe eines Lasers graviert und teilweise geschnitten werden.&lt;br /&gt;
Der Laser hat eine Leistung von 30W und ist für das Auge unsichtbar (Infrarotlicht). Die Bearbeitungsfläche beträgt 406x305 mm².&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Anleitung für die Epilog-Produktreihe des Herstellers [http://www.zing.com Zing] gibt es [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf hier (PDF)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dateiformate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter ist über VisiCut angeschlossen. Damit gibt es zwei Wege, um eine Datei zu drucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* PDF über AcroRead. Hierbei gilt: Linien mit 0.01mm Breite werden geschnitten, alles andere graviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SVG über Visicut. Die empfohlene Standardeinstellung ist, dass die Linienfarbe bestimmt, ob geschnitten (Rot) graviert, oder (neu!) markiert wird. Wer seine Datei anders aufgebaut hat, kann dies aber auch im VisiCut entsprechend anpassen. Zum Zeichnen in inkscape können damit angenehmere Linienbreiten verwendet werden, die Genauigkeit leidet darunter nicht. Der Laser schneidet entlang der Mitte der Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Materialien ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle ist aus der [http://www.synrad.com/synradinside/pdfs/LaserProcessingGuide_Plastics.pdf Liste des Laserschneider-Herstellers Synrad] entnommen. Zu beachten ist bei dieser Auflistung, dass für einige Materialien die Leistung des ZING 4030 nicht ausreichend ist.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Material!!Handelsnamen!!Schneidbarkeit!!Gravierbarkeit!!Sicherheitshinweise!!Im Lab erlaubt?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ABS|| ||Schlecht||Schlecht|| ||Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acryl||Plexiglas, PMMA||Sehr Gut||Gut, abhängig von der Materialfarbe|| ||Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|POM||Delrin||Geht so, schmilzt||?|| ||Ja bis 4mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bakelitt|| ||Schlecht||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fluoropolymere||PTFE, Teflon, EFTE||Gut||Gut|| ||???&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Liste von Materialien gibt es bei den Freunden vom FabLab München http://wiki.fablab-muenchen.de/display/WIKI/Lasercutter+Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Der Rest dieses Artikels weiss noch nichts von VisiCut und muss bitte dringend überarbeitet werden!&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Erstelle Dir bereits zu Hause eine Datei mit Deinem Entwurf, den Du lasern willst. Achte dabei darauf dass die Datei schon laserfähig ist und ohne Nachbearbeitung gelasert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ersten Schritte kann Dir auch die [http://wiki.fablab-nuernberg.de/w/Datei:ErstesProjekt.pdf Anleitung &amp;quot;Mein erstes Laserprojekt&amp;quot;] weiterhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benötigte Dateien ===&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Schneiden&#039;&#039;&#039; benötigst Du eine Vektorgrafik in der die zu schneidenden Linien als Pfade vorliegen. Die Stärke/Dicke der Pfade darf dabei 0,01mm nicht überschreiten. Diese Datei wandelst Du am Besten in ein PDF um, achte dabei darauf, dass die Seitengröße der Arbeitsfläche des Lasercutters entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;Gravieren&#039;&#039;&#039; eignen sich sowohl Vektor- als auch Rastergrafiken. Wichtig: die gravierte Fläche darf nicht größer als 10x10cm sein - sonst dauert der Prozess zu lange. Andere wollen den Laser auch benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiere Dein Projekt am besten auf einen USB-Stick, den Du mit zum Laser nehmen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfohlene Software ===&lt;br /&gt;
# [[VisiCut]]&lt;br /&gt;
Der Lasercutter wird jetzt über Farben gesteuert. Es werden SVG Dateien benötigt. PDF funktioniert nicht mehr. &lt;br /&gt;
(Bitte hier ergänzen!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [http://www.inkscape.org Inkscape]&lt;br /&gt;
Schnittlinienbreite: 0.01 mm, keine Füllungen (führt manchmal auch zu fehlenden Linien!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Neuere Versionen der libcario (über 1.12.2) können dünne Linien nicht korrekt nach PDF übersetzen.&lt;br /&gt;
Falls Linien mit 0.01mm *nicht* geschnitten werden, bitte libcairo auf eine alte Version zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hilft evtl. für Windows: [http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win32/dependencies/cairo_1.10.2-2_win32.zip cairo_1.10.2-2_win32.zip]&lt;br /&gt;
[http://ftp.gnome.org/pub/gnome/binaries/win64/dependencies/cairo_1.10.2-1_win64.zip cairo_1.10.2-1_win64.zip]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fehlerbehebung für Linux: https://build.opensuse.org/package/show/home:jnweiger:fablab &amp;lt;br&amp;gt;(siehe auch https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=77298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Debian-basierte Systeme (wie z.B. Ubuntu) kann die libcairo-Version mit folgendem Befehl ermittelt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dpkg -s libcairo2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann mit dem Programm CairoVersion die Version der libcairo-Bibliothek ermittelt werden:&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_win32.zip|CairoVersion für Windows]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_linux.zip|CairoVersion für Linux]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:CairoVersion_src.zip | Source Code]]&lt;br /&gt;
Einsatz: Entweder den Pfad zur jew. libcairo2 Bibliothek beim Aufruf übergeben oder das Programm in das selbe Verzeichnis kopieren und ausführen. Hilfe gibts über die Kommandozeilenparameter &amp;quot;-h&amp;quot;, &amp;quot;--help&amp;quot; oder &amp;quot;/h&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Treiber ====&lt;br /&gt;
[https://bitbucket.org/hudson/epilog/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitungen ===&lt;br /&gt;
* Der Laser muss eingeschaltet sein (Schalter rechts am Gehäuse)&lt;br /&gt;
* Die Entlüftung muss eingeschaltet sein (Kippschalter am Kontrollkästchen) und hörbar laufen.&lt;br /&gt;
* Der Feuerlöscher muss griffbereit neben dem Gerät stehen&lt;br /&gt;
* Während der Laser läuft, muss &#039;&#039;&#039;IMMER&#039;&#039;&#039; jemand am Gerät stehen und den Prozess beobachten. Und ja, das heisst man kann NICHT nur mal kurz zum Kühlschrank gehen und was zu Trinken holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warteliste ===&lt;br /&gt;
Der Andrang am Laser ist meistens groß. Deswegen gibt es eine Warteliste in Form einer Flipchart, die am Laser bereit steht.&lt;br /&gt;
Trage Dich in die Laserliste ein und warte, bis Du an der Reihe bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Material einlegen &amp;amp; Laser justieren ===&lt;br /&gt;
* Öffne die Klappe des Lasergeräts und lege Dein Material am besten so ein, dass die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke&#039;&#039;&#039; des Materials in der linken oberen Ecke des Trägergitters liegt.&lt;br /&gt;
* Auf dem Steuerpanel des Lasers gibt es einen Knopf &amp;quot;X/Y Off&amp;quot;. Drücke diesen Knopf, um die mechanische Steuerung des Spiegelschlittens abzuschalten, damit Du den Schlitten von Hand in die richtige Ausgangsposition führen kannst. &lt;br /&gt;
* Dass die mechanische Steuerung aus ist, merkst Du daran, dass im Display des Lasers &amp;quot;X/Y Off&amp;quot; steht und der Schlitten sich ganz leicht von Hand bewegen lässt. &#039;&#039;&#039;Wichtig: Niemals mit Gewalt den Schlitten manuell führen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schau nach, ob Du unterhalb des Spiegelschlittens einen kleinen roten Lichtpunkt (Laserpointer) findest. Wenn nicht, drücke die Taste &amp;quot;Pointer&amp;quot; am Panel des Lasers, um ihn einzuschalten. Dieser rote Punkt ist der &#039;&#039;Ausgangspunkt&#039;&#039; oder &#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;, von dem aus der Laser Dein Projekt abarbeitet. Wenn Du nicht mit Spezialeinstellungen (Center Engraving) arbeitest, ist das die &#039;&#039;&#039;linke obere Ecke des Motivs&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Am besten fasst Du den im Schlitten laufenden Gummiriemen an (bitte nicht den Laserkopf, Fingerabdrücke auf der Optik sind ärgerlich und schädlich) und führst den roten Punkt durch &#039;&#039;sanftes&#039;&#039; Ziehen an den Punkt, an dem die linke obere Ecke des Motivs zu liegen kommen soll. In den meisten Fällen ist das auch die linke obere Ecke des Materials.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;TIP&#039;&#039;&#039;: Lass 1-2 Millimeter Abstand zum Rand, so dass der rote Punkt &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des Materials liegt. Wenn der Laser zu knapp am Rand entlang fährt, kann es zu Reflektionen am Gitter kommen, die den Rand des Materials verbrennen können.&lt;br /&gt;
* Am vorderen Rand des Schlittens siehst Du eine kleine Feder. Löse diese vorsichtig aus ihrer Verankerung und lass sie auf das Material herunter. Das Ende dieser Feder zeigt Dir den richtigen Fokus-Abstand an: Wenn die Feder die Materialoberfläche gerade eben berührt, ist der Fokus richtig eingestellt.&lt;br /&gt;
* Verwende die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten Tasten auf dem Panel des Lasers, um den Trägertisch richtig einzustellen. Wenn die Feder das Material gerade eben berührt, klappe die Feder wieder zurück in ihre Halterung; ein Magnet hält sie dort fest.&lt;br /&gt;
* Schließe den Deckel des Lasers.&lt;br /&gt;
* Drücke jetzt noch die GO Taste auf dem Panel, um die Einstellungen abzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datei laden und Drucken ===&lt;br /&gt;
Stecke Deinen USB-Stick am Laser-Rechner ein und lade Deine PDF-Datei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lasercutter funktioniert im Prinzip wie ein Drucker: Wenn die Datei offen ist, wähle &amp;quot;Datei--&amp;gt;Drucken&amp;quot; und nimm als Drucker den Zing Epilog Laser. Klicke dann auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;, um den Laser für Dein Projekt zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notwendige Einstellungen ===&lt;br /&gt;
Der Laser wird durch vier Parameter gesteuert:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Power&#039;&#039; - die Laserleistung. Daumenregel: Hohe Leistung für Schnitte und harte Materialien, geringe für Gravuren und weiche Materialien.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Speed&#039;&#039; - die Fahrgeschwindigkeit des Spiegelkopfes. Daumenregel: Hohe Geschwindigkeiten für Gravuren und weiche Materialien, niedrige für Schnitte und hartes Material.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Frequency&#039;&#039; - die Anzahl der Laserpulse pro Sekunde. Frequenzen über 500Hz sind nur für hochauflösende Gravuren auf sehr glatten Materialien sinnvoll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Focus&#039;&#039; - die Höhe des Arbeitstisches, bestimmt die Breite des Strahls beim Auftreffen auf das Material. Diese Einstellung wird nur im &#039;&#039;Color Mapping Mode&#039;&#039; benötigt, für normale Projekte wird der Fokus manuell gesetzt (s.o.) und bleibt während des Laserns unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterscheidet der Laser noch zwischen drei Modi:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vector&#039;&#039; - Schneidemodus, es wird nicht graviert (selbst wenn die Vorlage entsprechende Elemente enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Raster&#039;&#039; - Graviermodus, es wird nicht geschnitten (selbst wenn die Vorlage Linien von 0,01mm enthält)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Combined&#039;&#039; - Schneiden &amp;amp; Gravieren, alle Elemente der Vorlage werden verarbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch Spezialeinstellungen für&lt;br /&gt;
* 3D-Gravieren&lt;br /&gt;
* Stempel-Gravur&lt;br /&gt;
* Color-Mapping&lt;br /&gt;
* Center-Engraving&lt;br /&gt;
Dazu gibt die [http://www.epiloglaser.com/downloads/pdf/zing_4.22.10.pdf Anleitung] gute Tips. &#039;&#039;&#039;Für normale Schnitt- und Gravurprojekte sollten diese Einstellungen deaktiviert sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche Dir die richtigen Einstellungen für Dein Projekt aus. &#039;&#039;&#039;Für die meisten möglichen Materialien gibt es bereits bewährte Einstellungskombinationen, die Du nur noch auswählen musst.&#039;&#039;&#039; Dazu öffnest Du den Reiter &amp;quot;Advanced&amp;quot; im Einstellunsdialog des Druckertreibers für den Laser, wählst das passende Material aus der Liste aus und klickst auf &#039;&#039;LOAD&#039;&#039;. Die geladenen Einstellungen findest Du dann im Reiter &amp;quot;General&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Einstellungen für Dein Projekt passen, kannst Du mit einem kleinen Stück Restmaterial einen Test machen, oder Du fragst jemanden, der sich schon gut mit dem Gerät auskennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Action ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Einstellungen passen:&lt;br /&gt;
* klicke auf &amp;quot;OK&amp;quot;, um den Einstellungsdialog zu schließen&lt;br /&gt;
* dann auf &amp;quot;Drucken&amp;quot;, um Dein Projekt mit diesen Einstellungen zum Laser zu schicken. Nicht wundern: Der Laser läuft noch nicht los.&lt;br /&gt;
* Der Name Deiner Datei sollte jetzt im Display des Lasers erscheinen. &lt;br /&gt;
** Wenn das nicht der Fall ist, drücke die &amp;quot;Job&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers, und ggf. die Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten-Tasten, um den richtigen Druckjob auszusuchen.&lt;br /&gt;
* Jetzt noch die &amp;quot;GO&amp;quot; Taste auf dem Panel des Lasers drücken - &#039;&#039;&#039;der Laser läuft los&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn der Laser läuft...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beobachte genau, ob der Laser den Job richtig ausführt.&lt;br /&gt;
* Wenn Du Probleme erkennst, drücke die &amp;quot;STOP&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Das Projekt wird dadurch angehalten, aber nicht gelöscht. Du kannst es mit der &amp;quot;GO&amp;quot;-Taste fortsetzen.&lt;br /&gt;
* Wenn sich die Probleme nicht beseitigen lassen, drücke die &amp;quot;RESET&amp;quot;-Taste auf dem Panel des Lasers. Dadurch wird das Projekt abgebrochen. Verändere Dein Projekt, lade die Daten neu und versuche es nochmal. Trage Dich dazu bitte neu in die Liste ein und lass andere in der Zwischenzeit am Laser arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbereitung ==&lt;br /&gt;
Öffne den Deckel des Lasers und sieh nach, ob alle Teile ganz durch geschnitten sind. &lt;br /&gt;
* Wenn ja, nimm die Teile aus dem Laser.&lt;br /&gt;
* Wenn nicht, &#039;&#039;&#039;lass das Werkstück genau wo es war&#039;&#039;&#039;, schließe den Deckel wieder und starte den Job neu, und zwar &#039;&#039;&#039;als reinen Vector-Job&#039;&#039;&#039; (also nur den Schneide-Anteil), damit gravierte Motivteile nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschnittene Holzteile werden von der Hitze des Lasers oft braune oder schwarze Ränder haben. Diese kannst Du mit etwas Schmirgelpapier aber leicht säubern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr kleine Teile können beim Herausnehmen leicht durch das Gitter ins Innere des Arbeitstisches fallen. In diesem Fall kannst Du den ganzen Arbeitstisch durch vorsichtiges Ziehen nach vorne und oben aus dem Lasergehäuse nehmen und mit den kleinen grünen Rändelschrauben den Tisch öffnen, um die benötigten Teile heraus zu nehmen. Nimm bitte auch alle anderen, nicht mehr gebrauchten Teile aus dem Tisch und wirf sie weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maschine abschalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufräumen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte ==&lt;br /&gt;
Hier sind ein paar Beispielprojekte verlinkt, die auf dem Zing 4030 hergestellt werden können:&lt;br /&gt;
* [[Spiro]] - ein Werk-/Spielzeug um faszinierende Muster zu malen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tips &amp;amp; Tricks ==&lt;br /&gt;
=== Brennpeter ===&lt;br /&gt;
==== Einfach ====&lt;br /&gt;
Man kann den Schneidemodus des Lasers etwas zweckentfremden, um Holz zu beschriften oder sehr einfache Zeichnungen einzubrennen, wie man es von Pyrographen (&amp;quot;Brennpeter&amp;quot;) kennt.&lt;br /&gt;
Dazu geht man wie folgt vor:&lt;br /&gt;
* Das Projekt wird ein reines Schnittprojekt (Typ: Vector).&lt;br /&gt;
* Alle Linien müssen mit 0,01mm oder dünner angelegt sein. Die eigentliche Linienbreite wird später am Laser eingestellt, s.u.&lt;br /&gt;
* Dünne/kleine Texte (bis ca 20pt) können als einfache Linie angelegt werden, für größere Buchstaben empfiehlt sich die Outline:&lt;br /&gt;
** Text normal anlegen, am besten mit Schriftschnitt Fett/Bold.&lt;br /&gt;
** Text mit Umrisslinie versehen (ebenfalls 0,01mm)&lt;br /&gt;
** Textfüllung löschen&lt;br /&gt;
* Zeichnungen sind auch möglich, auch hier müssen die Linien 0,01mm oder dünner sein. &lt;br /&gt;
* Beim Drucken wird das Projekt als reines Vector-Projekt behandelt. &lt;br /&gt;
* Der Laser läuft mit sehr geringer Leistung. Gute Einstellungen für Holz sind:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Power: 10%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Speed: 100%&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Um keine haarfeine Schnittlinie, sondern eine breitere Brandgravur zu bekommen, rückt das Werkstück bewusst etwas &#039;&#039;&#039;aus dem Fokus&#039;&#039;&#039; des Lasers heraus. Dazu stellt man den Fokus wie gewohnt mit der Feder ein (s.o.), fährt den Tisch danach aber ca. 1cm nach unten. Die entstehende Linie ist dann etwa 1,5mm dick. Die Linienstärke lässt sich auch regulieren: je höher der Tisch steht, um so feiner (und tiefer) wird die Gravur, je weiter unten er steht, desto breiter (und flacher) wird die Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brennpeter mit Color Mapping ====&lt;br /&gt;
Noch ausgefeiltere Ergebnisse kann man erzielen, indem man die oben beschriebene Technik mit dem &#039;&#039;Color-Mapping&#039;&#039;-Modus des Lasers kombiniert. Damit kann man dann unterschiedliche Linienstärken im gleichen Motiv erzeugen, ähnlich wie es mit unterschiedlich breiten Brennspitzen am Pyrograph möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Color-Mapping-Mode erlaubt es, den Arbeitstisch um +5 bis -5mm um den eingestellten Fokuspunkt herum zu justieren. Die Einstellung erfolgt in 1/100 Millimeter, so dass für den Fokus Werte von +500 bis -500 einstellbar sind. Dabei gibt der Wert die Entfernung zwischen Fokuspunkt und Materialoberfläche an. Negative Fokuswerte heben deshalb den Tisch nach oben an, positive senken ihn ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Motiv vorbereiten =====&lt;br /&gt;
Die Technik erfordert ein wenig Umdenken bei der Motivvorbereitung: Breitere Linien dürfen jetzt ebenfalls nur noch 0,01mm breit sein (sonst würden sie nicht als Vektor erkannt sondern klassisch graviert); dafür müssen sie eine andere Farbe bekommen. Eine Möglichkeit ist, das Motiv klassich einfarbig anzulegen (also mit verschiedenen Linienstärken), dann alle Linien der gleichen Stärke mit derselben Farbe einzufärben, und anschließend &#039;&#039;alle&#039;&#039; Linien auf 0,01mm Breite einzustellen.&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, mit den reinen Grundfarben zu arbeiten. Diese lassen sich später im Lasertreiber leicht einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Laser- &amp;amp; Treibereinstellungen =====&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum einfachen Brennpeter-Verfahren muss der Laser für diesen Fall etwas sorgfältiger eingestellt werden:&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;&#039;Fokuspunkt&#039;&#039;&#039; sollte genau &#039;&#039;&#039;1,5cm&#039;&#039;&#039; nach unten verlagert werden. Das kann man mit dem Zollstock machen, oder indem man ein 1,5cm dickes Holzklötzchen auf die Oberfläche legt und daran den Fokuspunkt einstellt.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Auflösung&#039;&#039;&#039; sollte höchstens &#039;&#039;&#039;500dpi&#039;&#039;&#039; betragen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Speed&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;100%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Power&#039;&#039;&#039; sollte auf &#039;&#039;&#039;30%&#039;&#039;&#039; stehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frequenz&#039;&#039;&#039; sollte um die &#039;&#039;&#039;1000&#039;&#039;&#039; liegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließen wird der Color-Mapping-Modus im Treiber aktiviert. Jeder verwendeten Farbe (der Farbwert muss &#039;&#039;exakt&#039;&#039;&#039; übereinstimmen) kann hier eine eigene Treibereinstellung zugewiesen werden. Der einzige Parameter, der tatsächlich verändert werden muss, ist aber der &#039;&#039;Fokus&#039;&#039;, alle anderen Werte bleiben gleich und werden auf die Grundwerte (s.o.) eingestellt. Die Farbe für die dünnsten Linien (ca. 0,5mm breit) erhält den Fokuswert &#039;&#039;-500&#039;&#039;, breitere Linien höhere Werte. Weniger als 2mm (200 Fokus-Punkte) Differenz ist meistens nicht sinnvoll. Ganz gute Ergebnisse bekommt man mit fünf Linienstärken (-500, -250, 0, +250, +500). Die breiteste Linie wird dabei etwa 3-4mm breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefgravieren (3D Engraving) ===&lt;br /&gt;
Normale Gravuren haben einen einheitlichen Materialabtrag - lediglich die Dichte der abgetragenen Punkte variiert - und sind damit weitgehend flach. In manchen Materialien (insbesondere in dickem Acryl) sind aber auch dreidimensionale Gravuren möglich. Hierbei werden die Farbschattierungen des Motivs nicht nur in Punktmuster umgesetzt, die Punkte werden auch unterschiedlich tief ins Material eingebrannt. Das Ergebnis sind tiefe, canyonartige Einschnitte ins Material, die je nach Lichteinfall sehr effektvoll aussehen. Acryl kann man z.B. mit LEDs von der Seite beleuchten, um das Motiv besonders hervor zu heben. Aber auch in Holz kann man interessante Motive erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Technik bietet der Treiber im Reiter &#039;&#039;Advanced&#039;&#039; den &#039;&#039;&#039;3D&#039;&#039;&#039; Modus für Engraving an. Die Herausforderung besteht in der Wahl der richtigen Parameter, damit das Motiv die volle Materialstärke ausnutzt (aber nicht durchbrennt) und möglichst detailliert abgebildet wird. Dabei spielen die Power, Frequenz und der Dithering-Algorithmus zusammen. Höhere Frequenzen bringen glattere Kanten, geben aber auch mehr Energie pro Fläche ab; wenn die Frequenz steigt, sollte die Power entsprechend sinken, um ein Durchbrennen zu vermeiden. Je nach Dithering-Algorithmus werden zudem die Punkte regelmäßiger oder zufälliger verteilt. Für 3D-Engraving empfehlen sich eher die ungleichmäßigen (Jarvis, Stucki), um ungewollte sichtbare Kanten und Kleinstrukturen im Motiv zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Erfahrungswerte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Acryl 5mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 100%&lt;br /&gt;
* Speed: 20%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sperrholz 4mm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Power: 70%&lt;br /&gt;
* Speed: 100%&lt;br /&gt;
* Auflösung: 1000dpi&lt;br /&gt;
* Frequenz: 2500Hz&lt;br /&gt;
* Dithering: Jarvis&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidbare Materialien: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Holz (bis ca. 6mm Dicke)&lt;br /&gt;
    Papier&lt;br /&gt;
    Karton/Pappe&lt;br /&gt;
    Acryl/Plexiglas (bis ca. 6mm Dicke) bzw. PMMA (Polymethylmethacrylat)&lt;br /&gt;
    Moosgummi&lt;br /&gt;
    Stoffe&lt;br /&gt;
    Leder&lt;br /&gt;
    Linoleum&lt;br /&gt;
    Schellack (muß noch getestet werden)&lt;br /&gt;
    Pertinax&lt;br /&gt;
    Bakelit (müßte noch bestätigt werden)&lt;br /&gt;
    Schleifpapier (von der Rückseite her)&lt;br /&gt;
    Elfenbein / Horn&lt;br /&gt;
    Seide&lt;br /&gt;
    Delrin (POM, acetal)&lt;br /&gt;
    Kapton tape (Polyimide)&lt;br /&gt;
    Mylar (polyester)&lt;br /&gt;
    PETG (polyethylene terephthalate glycol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gravierbar sind dieselben Materialien plus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    lackierte Metalle&lt;br /&gt;
    Edelstahl (mit speziellem Sprüh-Lack)&lt;br /&gt;
    eloxiertes Alu&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Stein (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Marmor (beschränkt)&lt;br /&gt;
    Gips&lt;br /&gt;
    Fleece - siehe Fleece lasern bzw. gravieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall dürfen geschnitten werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PVC/Vinyl, Neopren und sämtliche andere chlorhaltigen Stoffe! Entwickelt giftige Dämpfe! Außerdem geht die Maschine kaputt.&lt;br /&gt;
    hoch entzündliche/explosive Materialien (versteht sich von selbst)&lt;br /&gt;
    ABS (acrylonitrile butadiene styrene) - stinkt gewaltig und erzeugt giftige Gase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktioniert nicht gut, besser nicht verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Polykarbonat (PC, Lexan) – schlechter Schnitt, verfärbt sich, fängt Feuer&lt;br /&gt;
    High density polyethylene (HDPE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Polypropylene (PP) – schmilzt (dünne Folien bis 1mm OK)&lt;br /&gt;
    Polystyrol (PS) – schmilzt (dünne Platten OK)&lt;br /&gt;
    Polyethylene (PE) – schmilzt&lt;br /&gt;
    Styrodur – schmilzt&lt;br /&gt;
    Nylon – schmilzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialien die unser Laser nicht schneiden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Metalle aller Art&lt;br /&gt;
    Kohlefaser&lt;br /&gt;
    Glas&lt;br /&gt;
    Fiberglas&lt;br /&gt;
    Platinen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lasercutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=V125LE&amp;diff=2856</id>
		<title>V125LE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=V125LE&amp;diff=2856"/>
		<updated>2015-11-04T09:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = V125LE.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Bergin Vliesena&lt;br /&gt;
|Typ = V125LE/1&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseK = rot&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine hat ein mittleres Gefährdungspotenzial&lt;br /&gt;
== Generelle Benutzung ==&lt;br /&gt;
Es ist wichtig darauf zu achten, welche Härte die Werkstoffe besitzen damit die richtige Scheibe dann auch benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit Sicherheitsbrille, eng anliegende Kleidung (Keine runterhängende Bänder!) und wenn nötig Mütze aufsetzen!&lt;br /&gt;
Kinder nur mit Begleitung!&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleifmaschine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=V125LE&amp;diff=2855</id>
		<title>V125LE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=V125LE&amp;diff=2855"/>
		<updated>2015-11-04T09:28:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Generelle Benutzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = V125LE.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Bergin Vliesena&lt;br /&gt;
|Typ = V125LE/1&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseK = rot&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine hat ein mittleres Gefährdungspotenzial&lt;br /&gt;
== Generelle Benutzung ==&lt;br /&gt;
Es ist wichtig darauf zu achten, welche Härte die Werkstoffe besitzen damit die richtige Scheibe dann auch benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit Sicherheitsbrille, eng anliegende Kleidung (Keine runterhängende Bänder!) und wenn nötig Mütze aufsetzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleifmaschine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
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		<title>V125LE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=V125LE&amp;diff=2854"/>
		<updated>2015-11-04T09:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Sicherheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = V125LE.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Bergin Vliesena&lt;br /&gt;
|Typ = V125LE/1&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseK = rot&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine hat ein mittleres Gefährdungspotenzial&lt;br /&gt;
== Generelle Benutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit Sicherheitsbrille, eng anliegende Kleidung (Keine runterhängende Bänder!) und wenn nötig Mütze aufsetzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleifmaschine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=2247A&amp;diff=2853</id>
		<title>2247A</title>
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		<updated>2015-11-04T09:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Generelles */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = 2247A.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = [http://de.tek.com/ Tektronix]&lt;br /&gt;
|Typ = [http://de.tek.com/oscilloscope/2247a 2247A]&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseK = gruen&lt;br /&gt;
|Eigentümer = Text&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oszi&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generelles ==&lt;br /&gt;
Jeder der mit elektronischen Meßgeräten zu tun hat, sollte grundsätzliche Vorkenntnisse mitbringen.&lt;br /&gt;
Nicht nur das Oszilloskop kann einen Schaden bekommen, auch das zu Messende Objekt und indirekt auch der Mensch sofern mit gefährlichen Spannungen gearbeitet wird!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messgeräte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
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		<title>2247A</title>
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		<updated>2015-11-04T09:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Bearbeiter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = 2247A.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = [http://de.tek.com/ Tektronix]&lt;br /&gt;
|Typ = [http://de.tek.com/oscilloscope/2247a 2247A]&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseK = gruen&lt;br /&gt;
|Eigentümer = Text&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oszi&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generelles ==&lt;br /&gt;
Jeder der mit elektronischen Meßgeräten zu tun hat, sollte grundsätzliche Vorkenntnisse mitbringen.&lt;br /&gt;
Nicht nur das Oszilloskop kann einen Schaden bekommen, auch das zu Messende Objekt und der Mensch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messgeräte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
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		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=V125LE&amp;diff=2851</id>
		<title>V125LE</title>
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		<updated>2015-11-04T09:13:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: /* Bearbeiter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = V125LE.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Bergin Vliesena&lt;br /&gt;
|Typ = V125LE/1&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseK = rot&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schleifmaschine hat ein mittleres Gefährdungspotenzial&lt;br /&gt;
== Generelle Benutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleifmaschine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=Kategorie:CNC-Fr%C3%A4se&amp;diff=2850</id>
		<title>Kategorie:CNC-Fräse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fablab-nuernberg.de/index.php?title=Kategorie:CNC-Fr%C3%A4se&amp;diff=2850"/>
		<updated>2015-11-04T08:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svenvwbus: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Gerät |Foto = Fräse.jpg |Hersteller = Eigenbau |Typ = Eigenbau |Status = gruen |KlasseE = rot |KlasseK = rot }} Die Fräse ist ein gespendetes Selb…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gerät&lt;br /&gt;
|Foto = Fräse.jpg&lt;br /&gt;
|Hersteller = Eigenbau&lt;br /&gt;
|Typ = Eigenbau&lt;br /&gt;
|Status = gruen&lt;br /&gt;
|KlasseE = rot&lt;br /&gt;
|KlasseK = rot&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Fräse ist ein gespendetes Selbstbaugerät. Sie hat eine Berabeitungsfläche von TODO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fräse hat ein hohes Gefährdungspotenzial und kann sich bei Fehlbedienung auch selbst beschädigen. Daher darf sie nur nach einer Einweisung verwendet werden.&lt;br /&gt;
== Spindel ==&lt;br /&gt;
Als Spindel wird ein Gerät der Firma Suhner vom Typ &amp;quot;UAD 25-RF&amp;quot; verwendet. Für die Werkzeugaufnahme ist eine Spannzange mit einem Durchmesser von 6mm benutzbar. Die Spannzangen haben keine Normmaße, sondern sind Suhner-eigen (TODO Zeichnung falls jemand selber eine Spannzange herstellen will).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generelle Benutzung ==&lt;br /&gt;
Die Fräse wird gesteuert von einem PC, der unter dem Werktisch steht. Für die Steuerung wird [http://www.linuxcnc.org LinuxCNC] verwendet. Die Steuersoftware muss unbedingt gestartet werden, bevor die Fräse eingeschaltet wird, da das Verhalten der Fräse ansonsten undefiniert ist. Insbesondere kann die Spindel unkontrolliert anlaufen. Das Passwort für den Rechner gibt es nach einer Einweisung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Steuerung gestartet ist, kann die Fräse eingeschaltet werden. Dazu wird die Steckdosenleiste an der Fräse eingeschaltet. Wichtig ist, dass die Spindel in die andere Mehrfachsteckdose eingesteckt ist. Diese wird durch die  Fräsensteuerung ein- und ausgeschaltet. Deshalb sollte im Normalfalls auch der Fräsmotor selbst immer eingeschaltet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Fräse bewegt werden kann muss 1. der Notaus Schalter gelöst werden und 2. Die Steuerung softwareseitig eingeschaltet werden (F2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor mit der Fräse koordinierte Bewegungen ausgeführt werden können muss eine Referenzfahrt durchgeführt werden. Dazu fährt die Fräse nach oben, nach rechts und nach vorne (der Tisch nach hinten) bis die Endschalter erreicht werden. Hierbei ist wichtig, dass die Z-Position beim Beginn der Referenzfahrt unterhalb der Lichtschranke liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Referenzfahrt können die Achsen manuell verfahren werden. Dazu werden die Pfeiltasten und Bild-Hoch/-Runter verwendet. Es empfielt sich schon vor der Referenzfahrt nahe an die Referenzschalter heranzufahren, da die Referenzfahrt relativ langsam ausgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gcode ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wird die Werkzeugbahn durch [http://linuxcnc.org/docs/html/gcode/overview.html gcode] beschrieben. Für das Schreiben von Fräsprogrammen per Hand sind [[Gcode|hier]] einige Nützliche Prozeduren aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Erzeugung von Gcode haben wir noch keinen wirklich guten Workflow gefunden. Im folgenden werden einige Methoden mit vor und Nachteilen aufgeführt&lt;br /&gt;
* Schreiben per Hand&lt;br /&gt;
Vorteile: Keine Software nötig, alle Funktionen nutzbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: Einarbeiten in gcode, komplexe Dinge praktisch nicht machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://github.com/cnc-club/gcodetools gcodetools] Inkscape plugin für gcode erzeugung&lt;br /&gt;
Vorteile: Inkscape basiert, Standardplugin in aktueller Entwicklerversion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: praktisch nur 2D&lt;br /&gt;
* [http://pycam.sourceforge.net/ pycam]: Gui basiertes Programm zur erzeugung von 3D Fräspfaden&lt;br /&gt;
Vorteile: erzeugt Fräspfade aus STL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: langsam, instabil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://bitbucket.org/pathim/pygdsl pygdsl] python Modul zur vereinfachung von Manuellem gcode schreiben&lt;br /&gt;
Vorteile: Automatisiert einiges, bessere Syntax&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: Wenig Doku, komplexe Dinge praktisch nicht machbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* cam.py: GUI zur gcode erzeugung auf dxf oder gerber von Neil Gershenfeld&lt;br /&gt;
Vorteile: Gershenfeld :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: keine Erfahrungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://flatcam.org/ Flatcam]&lt;br /&gt;
Vorteile: keine Erfahrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: nur 2D&lt;br /&gt;
* [https://github.com/mkeeter/kokopelli kokopelli]: Geometriebeschreibungssprache, ähnlich OpenSCAD aber python basiert&lt;br /&gt;
Vorteile: guter gcode für 3D Objekte, basiert auf python -&amp;gt; geringer Lernaufwand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: Sprache wird wenig verwendet -&amp;gt; praktisch alle 3D Objecte müssen neu erzeugt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gcad3d.org/ gcad3d] Freeware 3D cad/cam software&lt;br /&gt;
Vorteile: keine Erfahrungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile: nicht Open Source&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gcnccam.sourceforge.net/ gcnccam] Erzeugt gcode aus dxf&lt;br /&gt;
Vorteile, Nachteile: keine Erfahrungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fräsradiuskorrektur in inkscape ==&lt;br /&gt;
Für die Fräsradiuskorrektur kann in Inkscape die Offset (Versatz) Funktion verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menü: Pfad -&amp;gt; dynamischer Versatz oder verbundener Versatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat die Funktion kein Gui um den Versatz exakt einzustellen. Für eine exakte Einstellung muss der der XML-Editor verwendet werden:&lt;br /&gt;
* Versatzobjekt auswählen&lt;br /&gt;
* Menü: Bearbeiten-&amp;gt;XML-Editor&lt;br /&gt;
* Im XML Editor sollte schon das Versatzobject ausgewählt sein&lt;br /&gt;
* Parameter &amp;quot;inkscape:radius&amp;quot; auf den gewünschten Versatz (= Fräsradius) setzen. Hierbei die Einheit (üblicherweise &amp;quot;mm&amp;quot;) mit angeben. Inkscape rechnet dann automatisch in &amp;quot;Pixel&amp;quot; um.&lt;br /&gt;
* positive Werte: Versatz nach außen, negative Werte: Versatz nach innen&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bearbeitung von Werkstücken ==&lt;br /&gt;
Wird eine gcode-Datei geöffnet, so wird in der 3D-Ansicht der Pfad angezeigt, der in ihr beschrieben wird.&lt;br /&gt;
Die Position des Werkstücks wird definiert, indem man einen Referenzpunkt auf dem Werkstück anfährt und durch die &amp;quot;antasten&amp;quot; Schaltfläche zu jeder Achse die Koordinaten des Referenzpunktes festlegt. Es empfiehlt sich zuerst mit einigem Abstand zum Werkstück zu Fräsen um zu testen ob alles wie geplant funktioniert. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass die Spindel tatsächlich anläuft.&lt;br /&gt;
== Vorhandene Fräser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diverse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einkaufswünsche ==&lt;br /&gt;
Folgendes neues Zubehör ist potentiell sinnvoll:&lt;br /&gt;
* Eine weitere Überwurfmutter (um auch die 8mm Spannzange verwenden zu können)&lt;br /&gt;
* 3mm Spannzange mit Überwurfmutter&lt;br /&gt;
* mehr Fräser schaden nie&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CNC-Fräse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svenvwbus</name></author>
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